Philosophische Einblicke auf einer Fantasiereise

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evelynmartina Avatar

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Die zwölfjährige Alice beschäftigt sich mit zahlreichen Fragen, die die Welt seit jeher bewegen. Auf der Suche nach Antworten landet sie im Land der Ideen, in dem sie von der Antike bis zur Neuzeit reist und berühmten Philosophen begegnet. Dabei wird sie von zwei Mäusen, der vernünftigen und verrückten, einem Känguru mit Zitaten im Beutel sowie einer Fee der Widerrede begleitet.

Ich kam in den Genuss des ungefähr 800 Minuten langen Hörbuchs von „Alice im Land der Ideen“, das von Sonngard Dressler gelesen wird, die ihre Sache wirklich gut macht. Mit verschiedenen Stimmen, der passenden Betonung und einer angemessenen Geschwindigkeit meistert sie ihren Job bravourös. Nichtsdestotrotz fiel es mir zunehmend schwer, aufmerksam zuzuhören. Alice’ Weggefährten, besonders die Mäuse, die das Geschehen ein wenig auflockern, haben mir gefallen. Das Aufeinandertreffen mit Sokrates („Ich weiß, dass ich nichts weiß.), Diogenes, dem Lumpenphilosophen und Buddha, dem Erwachten sowie einigen anderen Denkern fand ich interessant. Auch deren Ansichten zu Freundschaft, Gerechtigkeit, Glück und Gott regten mich zum Nachdenken an. Dahingegen hat mich die Handlung drum herum nicht wirklich gepackt. Da ist dann doch recht viel Fantasie gefragt, auf die man sich einlassen muss.

Das Buch vom französischen Philosophen und Autor Roger-Pol Droit kann meines Erachtens Denkanstöße geben und aufzeigen, dass es auf grundlegende Fragen nie die wahren Antworten geben wird, aber die Ideen zu allem bedeuten eben Freiheit und die ist das einzige, was zählt.
Wer gerne hinterfragt und dabei auf eine Abenteuerreise gehen will, wird sich wahrscheinlich in dieser Geschichte wohlfühlen.