Unterhaltsame Philosophiegeschichte
„Alice im Land der Ideen“ von Roger-Pol Droit ist ein kurzweiliger Streifzug durch die Geschichte der Philosophie, der auch für jüngere Lesende verständlich ist. Angelehnt an Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ werden die großen Fragen der Menschheit behandelt.
Alice soll eine Erörterung schreiben, hat aber keine Lust dazu und schweift mit ihren Gedanken ab. Sie gelangt in das Land der Ideen, wo zwei winzige Mäuse, ein Känguru und die Fee der Widerrede sie durch Zeit und Raum zu bekannten Philosophen begleiten. Neben den Gelehrten der griechischen und römischen Antike wie Sokrates, Platon oder Marc Aurel lernt sie auch neuzeitliche Denker kennen. Sie reist zu den Hebräern, nach Indien und China, lernt das Gedankengut von Christentum und Islam kennen und begegnet einflussreichen Philosophen im Europa der vergangenen Jahrhunderte (Descartes, Kant, Marx…).
Ein Kapitel wird Louise Dupin und der Gleichberechtigung der Geschlechter gewidmet, auch Simone de Beauvoir und Hypatia von Alexandria werden erwähnt, ansonsten finden sich jedoch leider kaum weibliche Sichtweisen in der Auswahl, die großteils dem klassischen eurozentristischen Philosophie-Kanon entspricht. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Vielfalt bei der Auswahl der „Ideen“ gewünscht zumal die Protagonistin ein modernes junges Mädchen ist. Dennoch gibt das Buch einen guten Überblick über die Philosophiegeschichte und ist unterhaltsam zu lesen.
Alice soll eine Erörterung schreiben, hat aber keine Lust dazu und schweift mit ihren Gedanken ab. Sie gelangt in das Land der Ideen, wo zwei winzige Mäuse, ein Känguru und die Fee der Widerrede sie durch Zeit und Raum zu bekannten Philosophen begleiten. Neben den Gelehrten der griechischen und römischen Antike wie Sokrates, Platon oder Marc Aurel lernt sie auch neuzeitliche Denker kennen. Sie reist zu den Hebräern, nach Indien und China, lernt das Gedankengut von Christentum und Islam kennen und begegnet einflussreichen Philosophen im Europa der vergangenen Jahrhunderte (Descartes, Kant, Marx…).
Ein Kapitel wird Louise Dupin und der Gleichberechtigung der Geschlechter gewidmet, auch Simone de Beauvoir und Hypatia von Alexandria werden erwähnt, ansonsten finden sich jedoch leider kaum weibliche Sichtweisen in der Auswahl, die großteils dem klassischen eurozentristischen Philosophie-Kanon entspricht. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Vielfalt bei der Auswahl der „Ideen“ gewünscht zumal die Protagonistin ein modernes junges Mädchen ist. Dennoch gibt das Buch einen guten Überblick über die Philosophiegeschichte und ist unterhaltsam zu lesen.