Zu viele Ideen, zu wenig Tiefe
Es gibt Bücher, bei denen ich nach ein paar Seiten merke, dass ich mich einfach treiben lassen kann. Bei Alice im Land der Ideen von Roger-Pol Droit war das bei mir leider nicht der Fall. Die Grundidee fand ich nämlich wirklich spannend: Philosophische Gedanken und bedeutende Persönlichkeiten in eine fantasievolle Geschichte einzubinden, klingt erst einmal nach einer originellen Art, sich mit Philosophie auseinanderzusetzen. Gerade deshalb hatte ich mich auf das Buch gefreut.
Beim Lesen hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Geschichte ständig weiterspringt und kaum Zeit lässt, die einzelnen Gedanken wirklich auf sich wirken zu lassen. Für mich war das Tempo einfach zu hoch. Kaum hatte ich mich auf eine Situation oder eine Idee eingelassen, ging es schon wieder weiter. Dadurch konnte sich nie die Ruhe einstellen, die ich bei einem Buch mit philosophischem Anspruch eigentlich erwartet hätte.
Ohne zu viel über den Inhalt zu verraten, begegnet Alice auf ihrer Reise immer wieder außergewöhnlichen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Denkweisen. Genau dieser Aufbau hat mich aber irgendwann etwas ermüdet. Jede Station beschäftigt sich mit einer anderen Figur und einer neuen Idee. Das klingt abwechslungsreich, wirkte auf mich aber eher wie eine Aneinanderreihung einzelner Episoden als wie eine Geschichte mit einem natürlichen Lesefluss. Gleichzeitig wurden die jeweiligen Persönlichkeiten zwar ausführlich vorgestellt, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass vieles an der Oberfläche blieb. Es gab viele Informationen, aber nur selten genug Raum, damit sich eine Idee wirklich entfalten konnte.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig, sodass man grundsätzlich gut durch das Buch kommt. Trotzdem hat mich die Sprache emotional nicht besonders erreicht. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Tiefe und mehr Zeit zum Nachdenken gewünscht, anstatt immer wieder zur nächsten Begegnung weiterzugehen.
Das Cover gefällt mir dagegen richtig gut. Es weckt sofort Neugier und passt wunderbar zu der fantasievollen Reise, auf die sich Alice begibt. Gerade deshalb waren meine Erwartungen an den Inhalt wahrscheinlich auch etwas höher.
Insgesamt finde ich die Idee hinter dem Buch deutlich stärker als ihre Umsetzung. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leserinnen und Leser, die einen ersten spielerischen Zugang zur Philosophie suchen, Freude daran haben. Für mich persönlich blieb jedoch zu wenig hängen, weil die vielen Ideen und Figuren zwar interessant waren, aber selten die Tiefe erreicht haben, die ich mir gewünscht hätte.
Mein Fazit fällt deshalb gemischt aus: Alice im Land der Ideen ist ein kreativer Roman mit einer ungewöhnlichen Grundidee, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen. Wer gern philosophische Denkanstöße in einem schnellen Erzählstil liest, sollte dem Buch eine Chance geben.
Beim Lesen hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Geschichte ständig weiterspringt und kaum Zeit lässt, die einzelnen Gedanken wirklich auf sich wirken zu lassen. Für mich war das Tempo einfach zu hoch. Kaum hatte ich mich auf eine Situation oder eine Idee eingelassen, ging es schon wieder weiter. Dadurch konnte sich nie die Ruhe einstellen, die ich bei einem Buch mit philosophischem Anspruch eigentlich erwartet hätte.
Ohne zu viel über den Inhalt zu verraten, begegnet Alice auf ihrer Reise immer wieder außergewöhnlichen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Denkweisen. Genau dieser Aufbau hat mich aber irgendwann etwas ermüdet. Jede Station beschäftigt sich mit einer anderen Figur und einer neuen Idee. Das klingt abwechslungsreich, wirkte auf mich aber eher wie eine Aneinanderreihung einzelner Episoden als wie eine Geschichte mit einem natürlichen Lesefluss. Gleichzeitig wurden die jeweiligen Persönlichkeiten zwar ausführlich vorgestellt, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass vieles an der Oberfläche blieb. Es gab viele Informationen, aber nur selten genug Raum, damit sich eine Idee wirklich entfalten konnte.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig, sodass man grundsätzlich gut durch das Buch kommt. Trotzdem hat mich die Sprache emotional nicht besonders erreicht. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Tiefe und mehr Zeit zum Nachdenken gewünscht, anstatt immer wieder zur nächsten Begegnung weiterzugehen.
Das Cover gefällt mir dagegen richtig gut. Es weckt sofort Neugier und passt wunderbar zu der fantasievollen Reise, auf die sich Alice begibt. Gerade deshalb waren meine Erwartungen an den Inhalt wahrscheinlich auch etwas höher.
Insgesamt finde ich die Idee hinter dem Buch deutlich stärker als ihre Umsetzung. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leserinnen und Leser, die einen ersten spielerischen Zugang zur Philosophie suchen, Freude daran haben. Für mich persönlich blieb jedoch zu wenig hängen, weil die vielen Ideen und Figuren zwar interessant waren, aber selten die Tiefe erreicht haben, die ich mir gewünscht hätte.
Mein Fazit fällt deshalb gemischt aus: Alice im Land der Ideen ist ein kreativer Roman mit einer ungewöhnlichen Grundidee, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen. Wer gern philosophische Denkanstöße in einem schnellen Erzählstil liest, sollte dem Buch eine Chance geben.