Eine spannende Mischung aus Coming-of-Age und Familiengeschichte

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jori1020 Avatar

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Die Ausgangslage macht sofort neugierig: Da ist die 13-jährige Martha, die oft im Schatten ihrer älteren Schwester steht und heimlich deren Ausweis benutzt, um einen Job im Kino zu bekommen. Und da ist Juna, die bald ihr Augenlicht verlieren wird und deshalb jeden Moment nutzt, um zu malen und die Welt um sich herum festzuhalten.

Schon auf den ersten Seiten stellt sich mir die Frage, wie die beiden Schwestern mit dieser Situation umgehen werden. Wie verändert Junas Krankheit ihr Leben und ihre Beziehung zueinander?

Auch sprachlich hat mich die Leseprobe überzeugt. Der Ton ist direkt, modern und angenehm flüssig, wodurch schnell eine Nähe zu den Figuren entsteht. Die Geschichte entwickelt dabei eine schöne Sogwirkung und macht neugierig darauf, die beiden Schwestern weiter zu begleiten.

Und dann ist da noch das Cover, das wie so oft bei Klett-Cotta ausgesprochen gelungen ist und die besondere Stimmung des Romans bereits visuell einfängt. Für mich eine sehr vielversprechende Leseprobe, die Lust auf mehr macht.