Schwestern sind sie dennoch
Die Leseprobe zieht mich unweigerlich in den Bann: zwei Perspektiven, zwei Schwestern und ein vorherrschendes Gefühl - Wut. Die jüngere kämpft um ihren Platz in der Kleinstfamilie, beide wachsen scheinbar nur beim Vater auf und Martha musste schon immer zurückstehen. Juna hingegen ist ein schwieriges Kind und nun eine angehende begabte Malerin, doch ihre diagnostizierte Krankheit macht deutlich, dass ihr Leben mit 16 Jahren bald in vollkommener Dunkelheit versinken wird. Die Weichen für einen emotional aufwühlenden Roman sind gelegt. Wird es den beiden Teenagern gelingen, ihr Kriegsbeil zu begraben und sich auf ihre Schwesternschaft zu besinnen?