Sei individuell und kämpfe für deine Träume - nichts ist unmöglich
Ich arbeite als Sonderpädagogin mit jugendlichen Menschen mit Behinderungen und begleite sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden – oft kreativ, oft über Kunst und Gestaltung. Vielleicht hat mich die Geschichte deshalb so unmittelbar getroffen. Die Darstellung von Juna und ihrem Umgang mit dem Usher-Syndrom liest sich nicht wie eine „dramatische Romanidee“, sondern erschreckend echt. Diese Mischung aus Trotz, Wut, Ehrgeiz und dem Wunsch, trotzdem gesehen zu werden, kenne ich aus vielen Begegnungen im echten Leben. Sie ist ein junges Mädchen wie viele andere auch sind.
Besonders beeindruckt hat mich, dass der Text Behinderung nicht auf Mitleid reduziert. Juna ist nicht „die Kranke“. Sie ist talentiert, kompliziert, verletzlich, anstrengend, ehrgeizig und unglaublich lebendig. Genau das macht die Figur so stark. Auch die Dynamik zwischen den Schwestern fand ich wahnsinnig intensiv und realitätsnah. Hier wird nichts beschönigt oder rosarotgewaschen!
Dass Kunst in diesem Roman so eine große Rolle spielt, hat mich zusätzlich abgeholt. Ich habe Kunsttherapie studiert und arbeite viel kreativ mit jungen Menschen. Deshalb haben mich die Szenen rund ums Zeichnen und Beobachten besonders begeistert. Diese Idee, dass Kunst nicht nur Ausdruck ist, sondern auch Halt, Orientierung und vielleicht sogar Überlebensstrategie – das wurde für mich unglaublich greifbar. Die Beschreibungen des Aktzeichnens oder Junas Blick auf Körper und Linien waren so präzise geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst zu zeichnen.
Und trotz aller Schwere des Themas steckt in diesem Text etwas unglaublich Positives: der Wille, weiterzumachen. Zu sehen. Zu fühlen. Kunst zu erschaffen. Sich nicht kleinmachen zu lassen. Genau diese Energie hat mich beim Lesen nicht mehr losgelassen.
Ich liebe Romane, die emotional sind, und die schwierige Themen ehrlich erzählen, ohne Menschen auf ihre Diagnose zu reduzieren. Genau das scheint dieses Buch zu schaffen. Nach dieser Leseprobe möchte ich unbedingt wissen, wie es mit Juna und Martha weitergeht – und ehrlich gesagt glaube ich jetzt schon, dass mich diese Geschichte noch lange beschäftigen wird. Das ist kein Buch, dass einem schnell wieder aus dem Kopf geht.
Besonders beeindruckt hat mich, dass der Text Behinderung nicht auf Mitleid reduziert. Juna ist nicht „die Kranke“. Sie ist talentiert, kompliziert, verletzlich, anstrengend, ehrgeizig und unglaublich lebendig. Genau das macht die Figur so stark. Auch die Dynamik zwischen den Schwestern fand ich wahnsinnig intensiv und realitätsnah. Hier wird nichts beschönigt oder rosarotgewaschen!
Dass Kunst in diesem Roman so eine große Rolle spielt, hat mich zusätzlich abgeholt. Ich habe Kunsttherapie studiert und arbeite viel kreativ mit jungen Menschen. Deshalb haben mich die Szenen rund ums Zeichnen und Beobachten besonders begeistert. Diese Idee, dass Kunst nicht nur Ausdruck ist, sondern auch Halt, Orientierung und vielleicht sogar Überlebensstrategie – das wurde für mich unglaublich greifbar. Die Beschreibungen des Aktzeichnens oder Junas Blick auf Körper und Linien waren so präzise geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst zu zeichnen.
Und trotz aller Schwere des Themas steckt in diesem Text etwas unglaublich Positives: der Wille, weiterzumachen. Zu sehen. Zu fühlen. Kunst zu erschaffen. Sich nicht kleinmachen zu lassen. Genau diese Energie hat mich beim Lesen nicht mehr losgelassen.
Ich liebe Romane, die emotional sind, und die schwierige Themen ehrlich erzählen, ohne Menschen auf ihre Diagnose zu reduzieren. Genau das scheint dieses Buch zu schaffen. Nach dieser Leseprobe möchte ich unbedingt wissen, wie es mit Juna und Martha weitergeht – und ehrlich gesagt glaube ich jetzt schon, dass mich diese Geschichte noch lange beschäftigen wird. Das ist kein Buch, dass einem schnell wieder aus dem Kopf geht.