Wenn Licht schwindet
Das Cover von All die Farben, all das Licht hat mich sofort angezogen. Das gemalte Gesicht wirkt nah, verletzlich und zugleich entrückt; besonders die leuchtenden Augen und die weichen Pinselstriche passen wunderbar zu einer Geschichte, in der Sehen, Wahrnehmen und künstlerischer Ausdruck eine so große Rolle spielen.
Die Leseprobe hat mich sehr berührt, weil sie die Beziehung zwischen Martha und Juna so ehrlich und ungeschönt zeigt. Da ist keine einfache Schwesterlichkeit, sondern Wut, Neid, Nähe, Schuld und ein Schmerz, der sich zwischen beiden festgesetzt hat. Gerade Marthas innere Stimme ist dabei unbequem, aber unglaublich glaubwürdig: kindlich trotzig, verletzt, scharf beobachtend und gleichzeitig voller Sehnsucht danach, selbst gesehen zu werden.
Juna wiederum hat mich auf eine andere Weise getroffen. Ihre Leidenschaft für die Kunst, ihr genauer Blick auf Körper, Linien und Licht – und gleichzeitig die Angst, genau diesen Blick zu verlieren –, das ist sehr eindringlich erzählt. Besonders stark finde ich, wie eng Krankheit, Talent und Zeitdruck miteinander verwoben werden, ohne dass die Figur auf ihr Schicksal reduziert wird.
Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil die Leseprobe einen intensiven, klugen und emotional vielschichtigen Roman verspricht: über Schwestern, Kunst, Eifersucht, Verlustangst und darüber, was bleibt, wenn sich die eigene Welt langsam verändert.
Die Leseprobe hat mich sehr berührt, weil sie die Beziehung zwischen Martha und Juna so ehrlich und ungeschönt zeigt. Da ist keine einfache Schwesterlichkeit, sondern Wut, Neid, Nähe, Schuld und ein Schmerz, der sich zwischen beiden festgesetzt hat. Gerade Marthas innere Stimme ist dabei unbequem, aber unglaublich glaubwürdig: kindlich trotzig, verletzt, scharf beobachtend und gleichzeitig voller Sehnsucht danach, selbst gesehen zu werden.
Juna wiederum hat mich auf eine andere Weise getroffen. Ihre Leidenschaft für die Kunst, ihr genauer Blick auf Körper, Linien und Licht – und gleichzeitig die Angst, genau diesen Blick zu verlieren –, das ist sehr eindringlich erzählt. Besonders stark finde ich, wie eng Krankheit, Talent und Zeitdruck miteinander verwoben werden, ohne dass die Figur auf ihr Schicksal reduziert wird.
Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil die Leseprobe einen intensiven, klugen und emotional vielschichtigen Roman verspricht: über Schwestern, Kunst, Eifersucht, Verlustangst und darüber, was bleibt, wenn sich die eigene Welt langsam verändert.