Wenn man eine Schwester hat, weiß man alles!

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dagmee Avatar

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Selten habe ich eine Geschwisterbeziehung gelesen, die sich so echt, widersprüchlich und schmerzhaft anfühlt. Martha und Juna lieben einander – und können sich gleichzeitig kaum ertragen. Gerade weil ich selbst eine Schwester habe, haben mich viele Gedanken und Situationen sofort abgeholt. Die Autorin zeigt auf beeindruckende Weise, wie nah Bewunderung, Eifersucht, Schuld und Fürsorge beieinander liegen können. Dazu kommen zwei starke Figruen, die beide ihre ganz eigenen Kämpfe austragen.

Die Krankheit von Juna verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und Dringlichkeit, ohne jemals aufgesetzt zu wirken. Eine Leseprobe voller Emotionen, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat und neugierig auf die weitere Entwicklung macht.