Beeindruckendes Debüt
Wenn ihr an eure letzten Schuljahre zurückdenkt, fallen euch bestimmt die ganzen Pläne ein, die ihr für diese Zeit und die Zeit danach hattet. Doch was wäre, wenn eine Krankheit all diese Pläne zunichte machen würde? So geht es der siebzehnjährigen Juna. Sie leidet am seltenen Ushersyndrom, bei dem man langsam das Augenlicht verliert und sich gleichzeitig das Gehör verschlechtert. Für Juna ist dies besonders schlimm. Sie hat ein großes künstlerisches Talent und möchte Malerei studieren, um später als Künstlerin zu arbeiten. Ihr großes Vorbild ist Lotte Laserstein, deren Kunst sie über alles bewundert. Als Juna die Nachricht erhält, dass sich ihre Krankheit rapide verschlechtert, beschließt ihre kleine Schwester Martha, mit ihr nach Schweden zu fahren, um eine Ausstellung zu Lotte Laserstein zu besuchen.
All die Farben, all das Licht erzählt sehr feinfühlig die Geschichte zweier Schwestern, die sehr unterschiedlich sind. Martha steht schon lange in Junas Schatten und muss ihre Bedürfnisse meistens zurückstellen. Nun beginnt sie langsam, sich zu emanzipieren. Juna versuchte bislang, sich mit ihrer Situation zu arrangieren, das Beste herauszuholen und die Zeit zu nutzen, solange ihr noch genügend Sehvermögen bleibt. Sie neue Diagnose wirft sie jedoch stark zurück.
Juna und Martha sind sehr realistisch gestaltete Figuren. Ihre Wünsche und Ängste sind äußerst glaubwürdig und sensibel dargestellt. Auch wenn sie häufig Konflikte miteinander haben, so halten sie doch in den entscheidenden Situationen zusammen.
Cora Wucherer hat einen beeindruckenden Debütroman verfasst. Die ganze Handlung und auch die für Juna gefundene Lösung gefielen mir sehr gut.
Schön was es lediglich gewesen, wenn als Titelbild ein Gemälde von Lotte Laserstein verwendet worden wäre.
All die Farben, all das Licht erzählt sehr feinfühlig die Geschichte zweier Schwestern, die sehr unterschiedlich sind. Martha steht schon lange in Junas Schatten und muss ihre Bedürfnisse meistens zurückstellen. Nun beginnt sie langsam, sich zu emanzipieren. Juna versuchte bislang, sich mit ihrer Situation zu arrangieren, das Beste herauszuholen und die Zeit zu nutzen, solange ihr noch genügend Sehvermögen bleibt. Sie neue Diagnose wirft sie jedoch stark zurück.
Juna und Martha sind sehr realistisch gestaltete Figuren. Ihre Wünsche und Ängste sind äußerst glaubwürdig und sensibel dargestellt. Auch wenn sie häufig Konflikte miteinander haben, so halten sie doch in den entscheidenden Situationen zusammen.
Cora Wucherer hat einen beeindruckenden Debütroman verfasst. Die ganze Handlung und auch die für Juna gefundene Lösung gefielen mir sehr gut.
Schön was es lediglich gewesen, wenn als Titelbild ein Gemälde von Lotte Laserstein verwendet worden wäre.