Berührend

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preiselbeer Avatar

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Martha (dreizehn Jahre), Juna (siebzehn Jahre) und ihr alleinerziehender Vater Georg wohnen in München. Die Wohnung bietet nicht genug Platz sodass sich die beiden Schwestern ein Zimmer teilen müssen. Das bringt den ein oder anderen Konflikt mit sich. Zudem leidet Juna unter dem Usher-Syndrom. Sie kann dadurch schlecht hören und verliert nach und nach ihr Augenlicht, was für sie als leidenschaftliche Künstlerin nur schwer zu ertragen ist.
Martha erfüllt ihrer Schwester einen Herzenswunsch und ermöglicht ihr nach Malmö zu fahren, um dort eine Ausstellung von Juna’s lieblings Malerin zu besuchen. Doch dies geschieht ohne das Wissen ihres Vaters. Natürlich endet der Ausflug in einer Katastrophe, doch genau diese bricht das Schweigen in der Familie und bringt sie näher zusammen.
Ich durfte den Roman von Cora Wucherer als Rezensionsexemplar lesen und er hat mich sehr berührt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und dadurch lässt sich das Buch schnell lesen. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht der Schwestern geschrieben. Richtig gut fand ich, dass auch der Vater ein Kapitel erhalten hat.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.