Berührend

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„All die Farben, all das Licht“ von Cora Wucherer ist wirklich ein berührender Roman. Bereits auf den ersten Seiten kann ich mich in die Schwestern - erstaunlicherweise beide, was ich wirklich eine beachtliche Autorenleistung finde - hineinversetzen. Durch die wechselnd empfundene Sympathie und Antipathie, die Emotions- und Perspektivenwechsel empfand ich das Leseerlebnis als sehr eindrucksvoll, abwechslungsreich und auch kurzweilig. Mich hat außerdem gefesselt, dass es sich nicht nur um eine rührende Geschichte einer schwesterlichen Beziehung, sondern auch um das tragische Schicksal einer Jugendlichen und ihren beeindruckenden Umgang mit ihrer Krankheit handelt.

Das Cover hat mich direkt angesprochen: die intensiv blauen Augen geben einen vagen Hinweis auf die Thematik und machen neugierig auf einen Blick ins Buch.