Besondere Schwesternbeziehung
Im Mittelpunkt von Cora Wucherers Debütroman "All die Farben, all das Licht" stehen die Schwestern Juna und Martha, 17 und 13, die zwar dieselbe Kindheit teilen, sich aber längst voneinander entfernt haben. Als Junas drohende Erblindung ihre Zukunft als Künstlerin infrage stellt, beginnt für beide eine Reise, die weit mehr ist als ein Roadtrip. Es ist eine bewegende Suche nach Nähe, Verständnis und einem neuen Blick auf das Leben.
Cora Wucherer erzählt mit einer beeindruckenden Ruhe und Feinfühligkeit und ohne großes Drama. Gerade die leisen Zwischentöne, das Ungesagte und die wechselnden Perspektiven von Juna, Martha und ihrem Vater machen die Figuren authentisch und nahbar. Besonders die vielschichtige Darstellung der Geschwisterbeziehung hat mich tief berührt. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen dieselben Erinnerungen erleben und wie Liebe oft gerade dort am stärksten ist, wo sie nicht ausgesprochen werden muss.
Auch die kunstvollen Bezüge zur Malerin Lotte Laserstein verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und unterstreichen die besondere Atmosphäre des Romans.
"All die Farben, all das Licht" erinnert daran, dass Licht und Schatten oft gleichzeitig existieren und selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung, Zusammenhalt wachsen können.
Ein stilles, kluges und emotionales Buch, das noch lange nach dem Lesen nachklingt.
Und immer wenn ich denke, ich habe genug Coming of Age Romane gelesen, kommt so eine besondere Geschichte um die Ecke und wird zum Highlight.
Cora Wucherer erzählt mit einer beeindruckenden Ruhe und Feinfühligkeit und ohne großes Drama. Gerade die leisen Zwischentöne, das Ungesagte und die wechselnden Perspektiven von Juna, Martha und ihrem Vater machen die Figuren authentisch und nahbar. Besonders die vielschichtige Darstellung der Geschwisterbeziehung hat mich tief berührt. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen dieselben Erinnerungen erleben und wie Liebe oft gerade dort am stärksten ist, wo sie nicht ausgesprochen werden muss.
Auch die kunstvollen Bezüge zur Malerin Lotte Laserstein verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und unterstreichen die besondere Atmosphäre des Romans.
"All die Farben, all das Licht" erinnert daran, dass Licht und Schatten oft gleichzeitig existieren und selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung, Zusammenhalt wachsen können.
Ein stilles, kluges und emotionales Buch, das noch lange nach dem Lesen nachklingt.
Und immer wenn ich denke, ich habe genug Coming of Age Romane gelesen, kommt so eine besondere Geschichte um die Ecke und wird zum Highlight.