Bewegende Geschichte
Juna und Martha sind Schwestern, die nach dem Tod der Mutter allein mit ihrem Vater aufwachsen. Die Mutter ist bei Marthas Geburt verstorben und so trägt Martha unterbewusst ein ständiges Schuldgefühl mit sich. Juna leidet am User Syndrom, einer schweren Krankheit, die sich zunächst in Schwerhörigkeit niederschlägt, aber schleichend zu Blindheit führt. Der Familienalltag ist somit überschattet von diesem Schicksal und eine stete Traurigkeit überzieht den Familienalltag. Vor allem Juna hadert mit ihrem Schicksal, zumal sie dank einem unglaublichen Talent plante, Kunst zu studieren. Ihr Traum ist es, solange sie sehen kann die Bilder von Lotte Laserstein im Original zu sehen. Und so treten Martha und Juna, die sonst unnahbaren Schwestern heimlich diese Reise an. Ein unerwarteter Ausgang öffnet jedoch das Bewusstsein der Schwestern füreinander.
Die Schwere der Situation ist im Buch in fast jeder Zeile greifbar. Allein der Verlust der Mutter und zusätzlich diese schwere Krankheit. Wie beängstigend muss es für ein junges Mädchen sein, zu wissen, dass es bald erblindet? In dieser Familie ist jeder mit der Situation überfordert. Der Vater flüchtet sich in Arbeit und auch wenn er für seine Mädchen da ist, so ist er nicht fähig, die Gefühle zuzulassen. Die Rollen in der Familie sind ungleich verteilt, so trägt die jüngste eine enorme emotionale Last. Der Stil ist sehr angenehm zu lesen, dennoch wirkt die Geschichte – passend zum Thema – bedrückend und schwer. Die Emotionen sind sehr gut eingefangen und das Buch hat mich wirklich berührt und bewegt. Für mich eine Empfehlung.
Die Schwere der Situation ist im Buch in fast jeder Zeile greifbar. Allein der Verlust der Mutter und zusätzlich diese schwere Krankheit. Wie beängstigend muss es für ein junges Mädchen sein, zu wissen, dass es bald erblindet? In dieser Familie ist jeder mit der Situation überfordert. Der Vater flüchtet sich in Arbeit und auch wenn er für seine Mädchen da ist, so ist er nicht fähig, die Gefühle zuzulassen. Die Rollen in der Familie sind ungleich verteilt, so trägt die jüngste eine enorme emotionale Last. Der Stil ist sehr angenehm zu lesen, dennoch wirkt die Geschichte – passend zum Thema – bedrückend und schwer. Die Emotionen sind sehr gut eingefangen und das Buch hat mich wirklich berührt und bewegt. Für mich eine Empfehlung.