Feuer und Wasser

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heikek Avatar

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"All die Farben, all das Licht" ist der Debütroman von Cora Wucherer und am 11. Juli im Verlag Klett-Cotta erschienen.
Juna und Martha sind Schwestern und so unterschiedlich wie Feuer und Wasser.
Juna ist siebzehn Jahre alt. Sie ist eine begabte Malerin und will nach dem Abitur Kunst studieren. Aber eine unheilbare Krankheit wird ihre Träume zunichte machen. Juna lässt der Wut darüber immer wieder freien Lauf.
Ihr Schwester Martha ist dreizehn Jahre alt und wie ein Flummi immer in Bewegung. Sie steht im Schatten der großen Schwester, denn um Martha muss man sich keine Sorgen machen. Aber Martha vermisst die Fürsorge einer Mutter.
Ihr Vater Georg ist Krankenpfleger, alleinerziehend und er vermisst seine verstorbene Frau. Es fällt ihm schwer mit seinen Töchtern zu reden.
Als Juna die fixe Idee hat nach Malmö zu fahren, um ein Bild ihrer Lieblingsmalerin Lotte Laserstein im Original zu sehen, ist Martha sofort dabei. Ohne das Wissen des Vaters machen die beiden sich auf den Weg. Dieser Trip endet schließlich in einem kleinen Fiasko.
Aber erst als Martha fast einen Blinddarmdurchbruch hat und operiert werden muss, beginnen Juna und Martha miteinander zu reden und aufeinander zuzugehen.
Im Wechsel erzählen Juna und Martha ihre Geschichte und von ihren Träumen und ihrer Traurigkeit. In einem Kapitel lässt die Autorin auch den Vater zu Wort kommen und man spürt die Überforderung und Hilflosigkeit. Der Machtkampf der Schwestern wird von Cora Wucherer so bildlich beschrieben, dass man die beiden regelrecht vor sich sieht und hört. Das Interview mit der Autorin vor Beginn des Romans fand ich interessant und informativ. Der Debütroman von Cora Wucherer hat mir gut gefallen und ich bin auf den nächsten Roman gespannt.