Gefühlvoller Familienroman

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sandra71 Avatar

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Schon der erste Satz dieses Romans hat mich sofort gepackt: „Juna hat ihre Krankheit verdient.“ Ein Einstieg, der Fragen aufwirft und neugierig macht. Auch das stimmungsvolle Cover passt hervorragend zur ruhigen und gefühlvollen Atmosphäre der Geschichte.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Juna und Martha, deren Verhältnis von Distanz, Missverständnissen und unausgesprochenen Gefühlen geprägt ist. Als sie gemeinsam nach Malmö reisen, um eine Ausstellung der Malerin Lotte Laserstein zu besuchen, verändert sich ihre Beziehung nach und nach. Dabei erzählt der Roman von Krankheit, Familie, Verlust und der Bedeutung gemeinsamer Zeit.
Besonders gelungen fand ich den Wechsel zwischen den Perspektiven der beiden Schwestern. Dadurch werden ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar, sodass beide Figuren trotz ihrer Fehler authentisch wirken. Die kurzen Kapitel und der angenehme Schreibstil sorgen dafür, dass sich das Buch sehr flüssig lesen lässt.