Geschwister unter Spannung
"All die Farben, all das Licht" wird (weitgehend) aus der Perspektive zweier Schwestern erzählt: Martha und Juna, sie haben keine einfache Beziehung. Juna, 17, kan hervorragend malen, hat allerdings eine Erbkrankheit, die ihr kurzfristig das Augenlicht nehmen wird. Martha, 13 steht immer im Schatten ihrer Schwester und sucht einen eigenen Weg - sie heuert mit Junas Pass beim Kino an, um ihr eigenes Geld zu verdienen. Die Mutter ist bei Marthas Geburt gestorben, der Vater ist somit alleinerziehend und tendenziell mit der Situation überfordert. Und dann brechen die beiden Schwestern gemeinsam auf eine Reise auf, damit Juna noch einmal ein Bild von der von ihr verehrten Künstlerin Lotte Laserstein anschauen kann. Danach ist die Beziehung zwischen den beiden Schwestern vollständig verändert.
Die persönliche Situation der beiden Geschwister ist sehr intensiv, insbesondere wenn Juna von dem Fortschreiten ihrer Krankheit erfährt und ihre eigenen Träume und Ziele - insbesondere des Kunststudiums - in Frage stellen muss. Martha ist hingegen immer nur die 'kleine Schwester' und ringt darum, wahrgenommen zu werden. Ihre weitere Entwicklung beschreibt Cora Wucherer sehr warm und nachvollziehbar - ein sehr lesenswertes Buch!
Die persönliche Situation der beiden Geschwister ist sehr intensiv, insbesondere wenn Juna von dem Fortschreiten ihrer Krankheit erfährt und ihre eigenen Träume und Ziele - insbesondere des Kunststudiums - in Frage stellen muss. Martha ist hingegen immer nur die 'kleine Schwester' und ringt darum, wahrgenommen zu werden. Ihre weitere Entwicklung beschreibt Cora Wucherer sehr warm und nachvollziehbar - ein sehr lesenswertes Buch!