Konfliktsituation
Zwei Schwestern. Ein Schicksal. Und eine lange Reise. „All die Farben, all das Licht“ begleitet die Schwestern Martha und Juna.
Juna leidet an einer Augenkrankheit, die zum Verlust der Sehkraft führt. Das belastet nicht nur sie, sondern ihre ganze Familie. Ihre Schwester Martha zum Beispiel fühlt sich vergessen. Doch dann begeben sich die Schwestern auf eine Reise, die einiges verändert…
Ich finde das Buch interessant. Das wichtige Thema Übergangen werden im Bezug auf Geschwister mit Beeinträchtigung ist sehr wichtig, obgleich es selten Gehör findet. Daher habe ich mich sehr gefreut, in diesem Buch beide Seiten zu lesen: die der Betroffenen und ihrer Schwester.
Die Sprache passt sowohl zum Thema Kunst als auch zu Junas Erkrankung aus der Sicht beider Schwestern. Während Martha von Rücksicht und Pflichten genervt ist, verzweifelt Juna an ihrem Schicksal. Das bringen beide zum Ausdruck, Martha zum Beispiel in indem sie Junas Ausweis klaut und Juna durch Isolation und Egoismus. Entsprechend passen Sprache und Handlung zusammen.
Die Charaktere sind Stereotypen. Martha bemüht sich, gesehen zu werden- passend zum gesunden Geschwisterkind. Juna hingegen kann, klassisch die erkrankte, nicht damit umgehen. Leider bleiben die Gedanken entsprechend der Charaktere eher stereotypisch und oberflächlich, was sehr schade ist, denn ich hätte mir mehr Austausch erhofft. Schade- so lese ich zwar beide Seiten, lerne aber keine Perspektive vertieft kennen. So gebe ich der guten Idee, die sprachlich ansprechend umgesetzt ist, aber unter den Möglichkeiten bleibt, mit vielen guten Willen vier Sterne.
Juna leidet an einer Augenkrankheit, die zum Verlust der Sehkraft führt. Das belastet nicht nur sie, sondern ihre ganze Familie. Ihre Schwester Martha zum Beispiel fühlt sich vergessen. Doch dann begeben sich die Schwestern auf eine Reise, die einiges verändert…
Ich finde das Buch interessant. Das wichtige Thema Übergangen werden im Bezug auf Geschwister mit Beeinträchtigung ist sehr wichtig, obgleich es selten Gehör findet. Daher habe ich mich sehr gefreut, in diesem Buch beide Seiten zu lesen: die der Betroffenen und ihrer Schwester.
Die Sprache passt sowohl zum Thema Kunst als auch zu Junas Erkrankung aus der Sicht beider Schwestern. Während Martha von Rücksicht und Pflichten genervt ist, verzweifelt Juna an ihrem Schicksal. Das bringen beide zum Ausdruck, Martha zum Beispiel in indem sie Junas Ausweis klaut und Juna durch Isolation und Egoismus. Entsprechend passen Sprache und Handlung zusammen.
Die Charaktere sind Stereotypen. Martha bemüht sich, gesehen zu werden- passend zum gesunden Geschwisterkind. Juna hingegen kann, klassisch die erkrankte, nicht damit umgehen. Leider bleiben die Gedanken entsprechend der Charaktere eher stereotypisch und oberflächlich, was sehr schade ist, denn ich hätte mir mehr Austausch erhofft. Schade- so lese ich zwar beide Seiten, lerne aber keine Perspektive vertieft kennen. So gebe ich der guten Idee, die sprachlich ansprechend umgesetzt ist, aber unter den Möglichkeiten bleibt, mit vielen guten Willen vier Sterne.