Leises, aber auch kraftvolles Debut
Ein zartes Buch, das man in den Händen hält. Und doch eines, das es in sich hat.
Es geht um zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein können.
Juna, die ältere der beiden, ist künstlerisch und auch intellektuell herausragend unterwegs. Ihr Selbstbewusstsein stößt gelegentlich an, ihre Bedürfnisse hat sie von klein auf rausgebrüllt. Sie trägt eine seltene Krankheit in sich, die ihr sehr bald die Sehkraft nimmt und damit den Traum vom Malen. Martha ist dreieinhalb Jahre jünger, die gemeinsame Mutter starb bei ihrer Geburt. Martha ist gesund und robust, aber gefühlt unsichtbar. Als sie sich einen Job erschleicht, erobert sie so langsam ihren eigenen Raum.
Die Geschichte wird wechselseitig aus den Perspektiven erzählt, hierbei werden die Probleme der beiden miteinander klar spürbar.
Wie schwierig das Miteinander sein kann, wird ungeschönt, aber mit viel Feingefühl erzählt. Tolles Debüt mit stimmig ausgearbeiteten Charakteren und einer wundervollen Sprache.
Es geht um zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein können.
Juna, die ältere der beiden, ist künstlerisch und auch intellektuell herausragend unterwegs. Ihr Selbstbewusstsein stößt gelegentlich an, ihre Bedürfnisse hat sie von klein auf rausgebrüllt. Sie trägt eine seltene Krankheit in sich, die ihr sehr bald die Sehkraft nimmt und damit den Traum vom Malen. Martha ist dreieinhalb Jahre jünger, die gemeinsame Mutter starb bei ihrer Geburt. Martha ist gesund und robust, aber gefühlt unsichtbar. Als sie sich einen Job erschleicht, erobert sie so langsam ihren eigenen Raum.
Die Geschichte wird wechselseitig aus den Perspektiven erzählt, hierbei werden die Probleme der beiden miteinander klar spürbar.
Wie schwierig das Miteinander sein kann, wird ungeschönt, aber mit viel Feingefühl erzählt. Tolles Debüt mit stimmig ausgearbeiteten Charakteren und einer wundervollen Sprache.