Perspektiven
Diese Geschichte nagt an der Substanz, ist auf feinfühlige Art schmerzlich und gleichzeitig wirklich schön in ihrer Entwicklung. Es ist eine Geschichte von Familie, Schwesternschaft, Zusammenhalt und Freundschaft. Aber auch eine Art Entwicklungsroman, über Selbstfindung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe.
Ich fand die Beziehung von Juna und Martha sehr lebendig ausgestaltet, die Reibungspunkte und Spannungen sind nachvollziehbar gewählt und beide Mädchen sind sehr plastisch und authentisch wiedergegeben. Diese verrückte Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein wird hier sehr atmosphärisch eingefangen und ich hab mich in ihren Streitigkeiten und den kleinen Kämpfen, die sie ausfechten durchaus wiedergefunden. Die wechselnden Perspektiven fand ich angeht zu lesen und ich fand sogar Marthas Sicht auf Jonas Krankheit fast spannender, als die von Juna selbst. Hier wird sehr gekonnt ein Bogen geschlagen.
Ich habe mit beiden Mädchen auf unterschiedliche Art mitgefühlt, den Schmerz und die Angst der beiden fand ich sehr nachvollziehbar dargestellt. Juni war in meinen Augen zwar etwas unnahbarer, aber ihre Erkrankung gibt der Geschichte eine interessante Facette, die mich total gepackt hat. Auch der Bezug zur Kunst war für mich etwas, was dem Gesamten Konstrukt einen schönen Rahmen gegeben hat, Relationen geschafften hat und letztlich auch die beiden Mädchen ein Stück weit wieder zusammenführt.
Die Geschichte beruht und regt zum Nachdenken an. Mochte ich gerne.
Ich fand die Beziehung von Juna und Martha sehr lebendig ausgestaltet, die Reibungspunkte und Spannungen sind nachvollziehbar gewählt und beide Mädchen sind sehr plastisch und authentisch wiedergegeben. Diese verrückte Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein wird hier sehr atmosphärisch eingefangen und ich hab mich in ihren Streitigkeiten und den kleinen Kämpfen, die sie ausfechten durchaus wiedergefunden. Die wechselnden Perspektiven fand ich angeht zu lesen und ich fand sogar Marthas Sicht auf Jonas Krankheit fast spannender, als die von Juna selbst. Hier wird sehr gekonnt ein Bogen geschlagen.
Ich habe mit beiden Mädchen auf unterschiedliche Art mitgefühlt, den Schmerz und die Angst der beiden fand ich sehr nachvollziehbar dargestellt. Juni war in meinen Augen zwar etwas unnahbarer, aber ihre Erkrankung gibt der Geschichte eine interessante Facette, die mich total gepackt hat. Auch der Bezug zur Kunst war für mich etwas, was dem Gesamten Konstrukt einen schönen Rahmen gegeben hat, Relationen geschafften hat und letztlich auch die beiden Mädchen ein Stück weit wieder zusammenführt.
Die Geschichte beruht und regt zum Nachdenken an. Mochte ich gerne.