Schwester sein, ist nicht immer leicht

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beavielleser Avatar

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Juna ist siebzehn Jahre alt und weiß seit kurzem, dass sie wahrscheinlich in einem halben Jahr blind ist. Sie leidet an einer seltenen, unheilbaren Krankheit.
Sie ist eine begeisterte und talentierte Malerin und möchte unbedingt an die Kunstakademie. Nun scheint ihr grosser Traum zu platzen.

Martha ist Junas jüngere Schwester und muss immer zurückstecken, da sich alles um die Krankheit ihrer Schwester zu drehen scheint. Dass ihre gemeinsame Mutter bei Marthas Geburt gestorben ist, belastet Martha zusätzlich.

Schwestern, die sich aneinander reiben, aber wenn es darauf ankommt zusammenhalten. Dieses Hin und Her zwischen Schwesternliebe und Schwesternhass ist sehr authentisch geschildert. Wobei mir Martha beim Lesen deutlich älter vorgekommen ist als Dreizehn.
Ich hatte für beide Verständnis und konnte gut nachvollziehen wie schwer es für den Vater sein muss Beiden gerecht zu werden.

Ein glaubwürdiger Roman ohne Kitsch, der sich flüssig lesen lässt.