Schwestern können so viel mehr!
Was für ein packender Debütroman, den uns Cora Wucherer hier mit "All die Farben, all das Licht" in die Hände legt. Es geht um zwei ganz unterschiedliche Schwestern, die gemeinsam mit Ihrem alleinerziehenden Vater wohnen. Mit 17 und 13 Jahren mag es die Hochzeit der Pubertät sein und kann trotzdem mit vielen ernsthaften Dinge verbunden sein. Wir erfahren, dass die Mutter Liesi, bei der Geburt von Martha gestorben ist und Martha eine gewisse Last mit sich trägt. Juno, die Ältere der beiden Schwestern, eine sehr Kunst interessierte und auch begabte junge Frau leidet an einer seltenen Erkrankung und steht davor, ihr Augenlicht zu verlieren. Welche Hürden beide nehmen, um miteinander klar zu kommen, erfahren wir hier auf vielfältige sehr spannende Art und Weise. Toll liest sich alles aus den wechselnden Sichtweisen der Schwestern und trotz aller Last auch witzig und leicht daherkommt.