Sehr berührende Geschichte über Schwesternschaft

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söphken Avatar

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Ich fand es total schön, wie die Erkrankung die beiden Schwestern wieder zusammenführt. Gleichzeitig ist genau das auch irgendwie traurig, denn eigentlich sollte es keinen solchen Anlass brauchen, damit man erkennt, was wirklich wichtig ist.

Besonders mochte ich, wie sich zwischen den beiden dieses „Us against the world“-Gefühl entwickelt. Beide Schwestern merken, dass es am Ende oft die kleinen Dinge sind, die zählen, und dass gemeinsame Zeit viel wertvoller sein kann, als man vorher gedacht hat.

Sehr stark fand ich auch die Konkurrenz zwischen den Schwestern. Dieses ständige Vergleichen und das Gefühl, weniger zu sein, weil die andere etwas kann, was man selbst nicht kann, war für mich sehr nachvollziehbar. Auch die Geschichte rund um den Ausweis der Schwester und Junas Wunsch nach mehr Selbstständigkeit fand ich spannend. Dabei konnte ich tatsächlich beide Schwestern verstehen, auch wenn es natürlich grenzüberschreitend ist. Die Präzision der Darstellung der Gefühle sind von der Autorin wirklich einmal übermittelt worden. Ich konnte sie auf jeden Fall gut nachvollziehen.

Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt und ich empfehle es gerne weiter.