Spannende Schwesterndynamik

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michellemika Avatar

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Juna und Martha sind zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die eine ist älter und schwer krank, die andere jünger und gesund. Im Mittelpunkt des Romans steht Juna, die weiß, dass sie in wenigen Monaten ihr Augenlicht verlieren wird. Trotz dieser Aussicht hält sie an ihrem großen Traum fest, Künstlerin zu werden.
Die Geschichte begleitet die beiden Schwestern auf einer gemeinsamen Reise, auf der sie sich trotz ihrer Unterschiede wieder näherkommen. Dabei finden sie nicht nur zueinander, sondern auf ihre ganz eigene Weise auch den Weg zurück zu ihrer Mutter.
Im Laufe des Romans sind mir beide Figuren sehr ans Herz gewachsen. Besonders die Entwicklung ihrer Beziehung hat mich berührt und bis zum Schluss gefesselt.
Für mich war der Roman eine schöne Gelegenheit, zwischendurch innezuhalten und über die eigene Beziehung zu Geschwistern nachzudenken. Gleichzeitig regt Junas Krankheit dazu an, sich bewusst zu machen, wie selbstverständlich das eigene Augenlicht oft erscheint und welch großen Wert es für unser Leben hat.