Traurig-schön, aber mit einem optimistischen Blick in die Zukunft

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
bookfeva Avatar

Von

Juna und Martha sind Schwestern, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Sie leben ihre Leben nebeneinander her, bis Juna eine dramatische Diagnose erhält, die ihre ganze Zukunft verändern wird. Um ihrer Schwester Hoffnung zu schenken, entschließt sich Martha mit ihr nach Schweden zu fahren, damit Juna einmal ihr Lieblingsbild sehen kann.
Aus der Perspektive beider Schwestern thematisiert der Roman einfühlsam das Verhältnis der beiden Schwestern zueinander, aber auch das Aufwachsen mit einer schweren Krankheit. Die Schwestern hadern mit sich und ihrer Umwelt und finden doch zueinander.
Vor allem ihr alleinerziehender Vater erscheint dabei oft hilflos, findet aber am Ende auch seinen Umgang mit den beiden Mädchen. Gleichzeitig geht es in dem Roman auch um das Thema Trauer, denn die Mutter der beiden Mädchen ist bei Marthas Geburt gestorben und Martha hadert sehr damit, dass sie der Grund für ihren Tod ist.
Trotz der schweren Themen hat der Roman auch eine Leichtigkeit, die den Roman gut lesbar macht und schnell entwickelt man eine Liebe zu jeder der beiden Schwestern.