Überraschendes Highlight
„All die Farben, all das Licht“ war für mich ein überraschendes Lesehighlight. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Junas Geschichte rund um das Usher-Syndrom hat mich wirklich sehr berührt. Ich kannte diese Erkrankung vorher nur flüchtig und habe durch das Buch nochmal einen viel konkreteren und auch emotionaleren Blick darauf bekommen. Vor allem aus meiner Perspektive als Kunststudentin war die Vorstellung erschreckend, nach und nach das Augenlicht zu verlieren und damit das zu verlieren, was man liebt.
Und trotzdem hatte das Buch für mich so eine gewisse Leichtigkeit, obwohl es eigentlich um ein schweres Thema geht. Ich mochte die Beziehung zwischen den Schwestern. Martha fühlt sich durch Junas Krankheit oft übersehen und beneidet sie um die Aufmerksamkeit, während Juna wiederum auf Marthas Gesundheit ebenso eifersüchtig ist. Diese Mischung aus Eifersucht, Schmerz und tiefer Liebe wurde für mich sehr authentisch dargestellt. Auch das Kapitel aus Sicht des Vaters sowie die Einbindung von Lotte Laserstein haben mir sehr gefallenn.
Und trotzdem hatte das Buch für mich so eine gewisse Leichtigkeit, obwohl es eigentlich um ein schweres Thema geht. Ich mochte die Beziehung zwischen den Schwestern. Martha fühlt sich durch Junas Krankheit oft übersehen und beneidet sie um die Aufmerksamkeit, während Juna wiederum auf Marthas Gesundheit ebenso eifersüchtig ist. Diese Mischung aus Eifersucht, Schmerz und tiefer Liebe wurde für mich sehr authentisch dargestellt. Auch das Kapitel aus Sicht des Vaters sowie die Einbindung von Lotte Laserstein haben mir sehr gefallenn.