Zwischen Licht und Schatten
Juna und Martha sind Schwestern - und könnten nicht unterschiedlicher sein. Die 13-jährige Martha hat immer das Gefühl im Schatten ihrer Schwester und deren Krankheit und Schönheit zu stehen, die "gesunde kleine Schwester" zu sein, der nicht viel Aufmerksamkeit geboten werden muss, der es immer gut geht. Die vier Jahre ältere Juna konzentriert sich darauf ihren Traum Malerin zu werden, zu verfolgen. Vernachlässigt ihre Schwester, fühlt sich unverstanden und hatte mit ihrer Krankheit zu kämpfen, die sie in naher Zukunft erblinden lassen wird. Und nun soll dieser Moment, das verschwindende Augenlicht, viel eher kommen, als es Juna lieb ist. Und dann ist es ausgerechnet ihre kleine Schwester Martha, die mit ihr einen Trip nach Schweden unternimmt, damit sie einmal das Werk ihrer Lieblingsmalerin sehen kann.
"All die Farben, all das Licht" hat mich berührt, mich nachdenklich gemacht, mich schmunzeln und die Zeit vergessen lassen. Cora Wucherer hat eine Geschichte über Schwesternschaft geschrieben, darüber, was Familie bedeutet, wenn sie das einzige ist, auf das man sich verlassen kann. Wie man zueinander finden kann, auch wenn es so scheint, als hätte man sich meilenweit entfernt. Marthas und Junas Charaktere sind so unterschiedlich herausgearbeitet, ihr Stärken und Schwächen offengelegt. Ich mochte es sehr, dass der Roman auch wirklich ohne große Liebesgeschichten auskommt, die noch in die Handlung gequetscht werden, sondern sich einfach auch Junas und Marthas Entwicklung und ihre Versöhnung konzentriert. Ein Roman, der mich bewegt hat, auch weil ich davor noch nie vom Usher-Syndrom gehört habe und es Cora Wucherer gelungen ist, die Gefühle und Angst, die Juna spürt zu transportieren und es dann dennoch tröstlich war, dass sie damit einen Umgang für sich gefunden hat. Ich kann diesen Roman wirklich sehr, sehr empfehlen.
"All die Farben, all das Licht" hat mich berührt, mich nachdenklich gemacht, mich schmunzeln und die Zeit vergessen lassen. Cora Wucherer hat eine Geschichte über Schwesternschaft geschrieben, darüber, was Familie bedeutet, wenn sie das einzige ist, auf das man sich verlassen kann. Wie man zueinander finden kann, auch wenn es so scheint, als hätte man sich meilenweit entfernt. Marthas und Junas Charaktere sind so unterschiedlich herausgearbeitet, ihr Stärken und Schwächen offengelegt. Ich mochte es sehr, dass der Roman auch wirklich ohne große Liebesgeschichten auskommt, die noch in die Handlung gequetscht werden, sondern sich einfach auch Junas und Marthas Entwicklung und ihre Versöhnung konzentriert. Ein Roman, der mich bewegt hat, auch weil ich davor noch nie vom Usher-Syndrom gehört habe und es Cora Wucherer gelungen ist, die Gefühle und Angst, die Juna spürt zu transportieren und es dann dennoch tröstlich war, dass sie damit einen Umgang für sich gefunden hat. Ich kann diesen Roman wirklich sehr, sehr empfehlen.