Zwischen Schmerz, Hoffnung und Zusammenhalt

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fiyero Avatar

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Dieses Buch ist eine unglaublich einfühlsame Geschichte über zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich dennoch auf besondere Weise verbunden sind. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise aus den verschiedenen Perspektiven. Dadurch bekommt man einen sehr tiefen Einblick in die Gefühle, Ängste und Verletzungen aller Figuren und kann ihre jeweiligen Beweggründe viel besser nachvollziehen.

Die Beziehung der beiden Schwestern wird sehr glaubwürdig dargestellt – mit all den Konflikten, Missverständnissen und unausgesprochenen Dingen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr schön, wie sich Nähe und Verständnis entwickeln können, wenn man sich wirklich aufeinander einlässt.

Besonders stark fand ich die Auseinandersetzung mit Junas Krankheit. Die Autorin beschreibt nicht nur die körperlichen Veränderungen, sondern vor allem auch die emotionale Belastung und die Hilflosigkeit, die eine solche Diagnose für die Betroffenen und ihr Umfeld bedeutet. Dabei bleibt die Darstellung immer sensibel und wirkt sehr authentisch.