Alle glücklich? Vermutlich nicht.

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clrnok Avatar

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Die ersten Seiten von „Alle Glücklich“ lesen sich schnell, die Mutter der Familie, Nina, wirkt sehr nahbar, und das Pacing der Geschichte ist insgesamt zügig. Wir folgen der (zugegebenermaßen etwas klischeehaft skizzierten) ersten Protagonistin des Romans bei ihrem Alltag, der davon geprägt ist, dem, was hätte sein können, hinterherzutrauen und mehr oder weniger den "Kampf" gegen das Mutterdasein verloren zu haben. Ein Zitat aus diesen ersten Seiten fasst das Ganze ganz gut zusammen: „Klassische Frauenfalle. Sie war lächelnd hineingetappt, und jetzt fand sie ihren Weg nicht mehr heraus.“
Schon jetzt lässt sich sagen: Alle glücklich? Vermutlich nicht. :D