Ein sehr realer Einstieg

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annikasbuecher Avatar

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Hätte ich in das Buch in der Buchhandlung gesehen, hätte ich mir das Cover zwar angeschaut, aber die Zeichnung wäre nicht das, was mein Interesse geweckt hätte, sondern die Autorin. Ich habe bereits ein paar Bücher von Kira Mohn gelesen und die haben mir alle gut gefallen, deshalb hätte ich das Buch in die Hand genommen und den Klappentext gelesen.
Der Klappentext gibt noch nicht so viel darüber her, was uns in der Geschichte genau erwartet, deshalb war ich sehr neugierig auf die Leseprobe. Die Leseprobe wirft einen direkt ins Geschehen, was für mich deshalb nicht schlimm war, weil ich über die Hauptcharaktere durch den Klappentext schon ein paar Dinge wusste. Der unmittelbare Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Vor allem in Nina und Emilia habe ich einige Gemeinsamkeiten mit mir selbst erkannt, aber auch in der Familienkonstellation.
Bisher ist mir noch nicht ganz klar, wohin die Geschichte führen wird. Da ich bisher den Eindruck habe, dass die Geschichte sehr realitätsnah ist, kann ich mir gut vorstellen, dass im weiteren Verlauf einige Dinge aus der Realität vieler Familien thematisiert werden: Zweckgemeinschaften statt liebevolles Zusammenleben, uninteressierte Partner*innen, Familienkonflikte, unabhängig werdende Kinder/Jugendliche, die erste Liebe, Selbstzweifel in jedem Alter. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Konflikte in Ninas und Alexanders Ehe thematisiert werden. Ich hoffe sehr, dass alle Herausforderungen der Geschichte überwunden werden können und am Ende alles gut ausgehen wird. Da die Leseprobe für mich bisher so real war, kann ich mir gut vorstellen, dass am Ende nicht alles gut ist, sondern einige Dinge ungeklärt bleiben.
Ich würde die Geschichte sehr gerne weiterlesen, nicht nur, weil ich bereits viele Dinge erkannt habe, die ich aus meinem eigenen Leben kenne, sondern auch, weil die Leseprobe mir so zugesagt hat. Ich hätte am liebsten direkt weitergelesen und freue mich schon sehr darauf, herauszufinden, wie es weiter geht.