Eine Geschichte, die das Leben schreibt

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mrs_suesskartoffel Avatar

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Schon nach wenigen Seiten der Leseprobe wird deutlich: Alle glücklich ist eine Geschichte, die sich anfühlt, als hätte das Leben selbst sie geschrieben. Der Roman ist leise, ehrlich und realitätsnah.

Ich finde gut, dass jede einzelne Perspektive Raum bekommt. Nina, Alexander, Emilia und Ben sind keine Rollenklischees, sondern vielschichtige Figuren mit inneren Konflikten, unausgesprochenen Sehnsüchten und Zweifeln.

Die Geschichte vermittelt das tröstliche Gefühl, nicht falsch zu sein, nicht allein zu sein. Dass andere Menschen mit ähnlichen Gedanken, Sorgen und Problemen kämpfen – auch wenn man es ihnen von außen nie ansehen würde.

Die Sprache ist ruhig, klar und emotional, ohne pathetisch zu werden. Schon die Leseprobe schafft eine intensive Nähe zu den Figuren und macht neugierig darauf, wie sich ihre Geschichten weiterentwickeln.

Ein Buch über Familie, Erwartungen und das stille Ringen mit sich selbst.