eine intensive Geschichte
Alle Glücklich klingt nach einem leisen, aber sehr intensiven Roman über das, was Familien nach außen hin zeigen – und das, was sie füreinander verschweigen. Ich finde besonders spannend, dass jede Figur ihre eigene Perspektive und ihre ganz eigenen Brüche mitbringt: den Druck, funktionieren zu müssen, Erwartungen zu erfüllen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu verdrängen. Diese scheinbar perfekte Familie wirkt schon im Klappentext fragil, und genau das reizt mich – weil es so real ist. Ich erwarte einen emotional ehrlichen Blick darauf, wie schnell Glück zur Fassade werden kann, wenn niemand mehr ausspricht, wie es ihm wirklich geht.