Familie, Erwartungen und das leise Ringen um Selbstbestimmung
Die Leseprobe von „Alle glücklich“ hat mich durch ihre ruhige, präzise Beobachtung des Familienalltags sofort überzeugt. Kira Mohn beschreibt mit großer Feinfühligkeit die Spannungen, die entstehen, wenn unterschiedliche Bedürfnisse, Rollenbilder und unausgesprochene Erwartungen aufeinandertreffen. Besonders die Perspektive der Mutter, die zwischen Verantwortung, finanzieller Abhängigkeit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung steht, wirkt sehr authentisch und berührend.
Gleichzeitig geben die wechselnden Blickwinkel auf die Kinder einen eindringlichen Einblick in jugendliche Unsicherheiten, erste Liebe, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein. Die Figuren sind vielschichtig und nahbar, ihre Konflikte leise, aber umso wirkungsvoller. Gerade weil keine großen Dramen inszeniert werden, sondern der Alltag selbst zum Spannungsfeld wird, entfaltet der Text eine starke emotionale Tiefe.
Ich erwarte von diesem Roman eine ehrliche, kluge Auseinandersetzung mit dem Begriff von Glück innerhalb einer Familie – und mit der Frage, ob wirklich alle glücklich sein können, ohne dass jemand sich selbst verliert. „Alle glücklich“ verspricht für mich eine intensive Lektüre, die nachhallt und zum Nachdenken über eigene Rollen, Entscheidungen und Beziehungen anregt.
Gleichzeitig geben die wechselnden Blickwinkel auf die Kinder einen eindringlichen Einblick in jugendliche Unsicherheiten, erste Liebe, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein. Die Figuren sind vielschichtig und nahbar, ihre Konflikte leise, aber umso wirkungsvoller. Gerade weil keine großen Dramen inszeniert werden, sondern der Alltag selbst zum Spannungsfeld wird, entfaltet der Text eine starke emotionale Tiefe.
Ich erwarte von diesem Roman eine ehrliche, kluge Auseinandersetzung mit dem Begriff von Glück innerhalb einer Familie – und mit der Frage, ob wirklich alle glücklich sein können, ohne dass jemand sich selbst verliert. „Alle glücklich“ verspricht für mich eine intensive Lektüre, die nachhallt und zum Nachdenken über eigene Rollen, Entscheidungen und Beziehungen anregt.