Klassische Frauenfalle
"Alle glücklich" von Kira Mohn könnte auch "Alle glücklich?" heißen. Eine ganz normale Familie mit ganz normalen zwischenmenschlichen Problemen, Wünschen, Sorgen, Hoffnungen wird hier aus allen vier Perspektiven dargestellt. Gut gefällt mir die Darstellung der Perspektiven inklusive Leitfrage vor jedem Kapitel.
Besonders berührt aber hat mich das Leben von Nina, die in die klassische Frauenfalle getappt ist, die auch Ärztin werden wollte wie ihr Mann, die sich anfangs wohl auch wohlgefühlt hat mit der Sicherheit, dass ihr Mann genug verdient und sie sich auf die Familie konzentrieren kann. Doch nun sind die Kinder fast "flügge" und das Leben stürzt auf Nina ein. Nun bereut sie eben doch, den damals bequemeren Weg gegangen zu sein.
Während Nina sich mit einem heimlichen zweiten Job etwas gönnen möchte, erfährt ihre Tochter ihre erste richtig große Liebe, ihr Sohn Ben dagegen eher das Gegenteil: Computersucht, die hingenommen wird, schließlich ist er ja schon fast 20.
Den Vater lernen wir bisher nicht aus seiner eigenen Perspektive kennen, da die Leseprobe dort endet. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht eigene Wege geht, er ist Arzt, hat vielleicht schon längst "nebenbei" eine Jüngere, wie das in Familien so vorkommt. Und was wird aus Nina?
Die Leseprobe zu "Alle glücklich" hat mich positiv überrascht; ich würde den Roman hier gern vorab lesen.
Besonders berührt aber hat mich das Leben von Nina, die in die klassische Frauenfalle getappt ist, die auch Ärztin werden wollte wie ihr Mann, die sich anfangs wohl auch wohlgefühlt hat mit der Sicherheit, dass ihr Mann genug verdient und sie sich auf die Familie konzentrieren kann. Doch nun sind die Kinder fast "flügge" und das Leben stürzt auf Nina ein. Nun bereut sie eben doch, den damals bequemeren Weg gegangen zu sein.
Während Nina sich mit einem heimlichen zweiten Job etwas gönnen möchte, erfährt ihre Tochter ihre erste richtig große Liebe, ihr Sohn Ben dagegen eher das Gegenteil: Computersucht, die hingenommen wird, schließlich ist er ja schon fast 20.
Den Vater lernen wir bisher nicht aus seiner eigenen Perspektive kennen, da die Leseprobe dort endet. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht eigene Wege geht, er ist Arzt, hat vielleicht schon längst "nebenbei" eine Jüngere, wie das in Familien so vorkommt. Und was wird aus Nina?
Die Leseprobe zu "Alle glücklich" hat mich positiv überrascht; ich würde den Roman hier gern vorab lesen.