Der ganz normale Alltag
Zunächst gefällt mir die äußere Gestaltung des Buches. Die Zeichnung auf dem Cover blickt in die Ferne und wirkt nachdenklich, was ein Gegensatz zu dem Titel den Buches "Alle glücklich" darstellt.
Diese äußere Erscheinung repräsentiert sehr gut den Inhalt des Romans. Die Familie wirkt nach außen hin perfekt. Eine Mutter, die sich um die Familie kümmern und es nebenbei noch schafft arbeiten zu gehen, ein erfolgreicher Mediziner als Vater, eine gut erzogene Tochter und ein ruhiger Sohn. Dies ist jedoch nur der Blick vor die Fassade.
Im Verlaufe des Romans erhält man immer mehr Einblicke in die Gefühlswelt der vier Hauptpersonen, aus deren Sicht das Buch abwechselnd geschrieben ist. Und die Fassade bröckelt immer weiter ab. Jeder kämpft mit seinen / ihren eigenen Problemen und lässt dabei die anderen Familienmitglieder wenig an dem eignen Gefühlsleben teilhaben.
Ein Buch, das so gut zur heutigen Gesellschaft passt. Eine Welt, die nur eine unehrliche Scheinwelt ist, um keine Gefühle oder Probleme zu zeigen. Die Autorin trifft damit den Zahn der Zeit. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es regt dazu an nachzudenken und zu reflektieren. Dabei helfen unter anderem die Fragen, die zu Beginn jedes Kapitels stehen (ein Beispiel: Ist es vielleicht schon zu spät?). Es lässt sich trotzdem leicht lesen und ist eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Ehrlichkeit und Reflexion.
Diese äußere Erscheinung repräsentiert sehr gut den Inhalt des Romans. Die Familie wirkt nach außen hin perfekt. Eine Mutter, die sich um die Familie kümmern und es nebenbei noch schafft arbeiten zu gehen, ein erfolgreicher Mediziner als Vater, eine gut erzogene Tochter und ein ruhiger Sohn. Dies ist jedoch nur der Blick vor die Fassade.
Im Verlaufe des Romans erhält man immer mehr Einblicke in die Gefühlswelt der vier Hauptpersonen, aus deren Sicht das Buch abwechselnd geschrieben ist. Und die Fassade bröckelt immer weiter ab. Jeder kämpft mit seinen / ihren eigenen Problemen und lässt dabei die anderen Familienmitglieder wenig an dem eignen Gefühlsleben teilhaben.
Ein Buch, das so gut zur heutigen Gesellschaft passt. Eine Welt, die nur eine unehrliche Scheinwelt ist, um keine Gefühle oder Probleme zu zeigen. Die Autorin trifft damit den Zahn der Zeit. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es regt dazu an nachzudenken und zu reflektieren. Dabei helfen unter anderem die Fragen, die zu Beginn jedes Kapitels stehen (ein Beispiel: Ist es vielleicht schon zu spät?). Es lässt sich trotzdem leicht lesen und ist eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Ehrlichkeit und Reflexion.