ein intensives, nachdenklich stimmendes Buch
Buchcover und Klappentext verraten zunächst nicht allzu viel über den Inhalt von Alle glücklich. Umso größer war meine Neugier. Nicht zuletzt, weil es mein erster Roman von Kira Mohn war, nachdem ich zuvor ihre Leuchtturm-Trilogie gelesen hatte.
Der Titel allein weckt bereits Erwartungen, die sich im Laufe der Geschichte auf eindrucksvolle Weise bestätigen. Besonders überzeugt hat mich der Aufbau des Romans. Die Kapitel beginnen jeweils mit passenden Leitsätzen der Protagonisten und werden abwechselnd aus den Perspektiven von Nina (Mutter), Alexander (Vater), Ben (Sohn) und Emilia (Tochter) erzählt. Obwohl es eine zentrale Grundgeschichte gibt, eröffnen die Perspektivwechsel unterschiedliche Blickwinkel auf dieselben Ereignisse. Schnell wird deutlich, dass der äußere Schein trügt: Nicht alle sind so glücklich, wie es zunächst scheint. Und unaufhaltsam nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Kira Mohn gelingt es, mit diesem Roman gleich zwei Generationen anzusprechen. Sprachlich wie psychologisch geht sie direkt vor und thematisiert Probleme unserer Zeit sowie deren Auswirkungen auf den (familiären) Alltag. Im Zentrum stehen Familie, Zusammenhalt und unerfüllte Wünsche.
Mich haben sowohl die Sprache als auch der Schreibstil und die Thematik sehr überzeugt. Alle glücklich ist ein Roman, der bewegt und nachhallt, auch wenn (oder gerade weil) er ein leicht flaues Gefühl im Magen hinterlässt. Ein intensives, nachdenklich stimmendes Buch und ein großartiger Roman einer exzellenten Autorin.
Der Titel allein weckt bereits Erwartungen, die sich im Laufe der Geschichte auf eindrucksvolle Weise bestätigen. Besonders überzeugt hat mich der Aufbau des Romans. Die Kapitel beginnen jeweils mit passenden Leitsätzen der Protagonisten und werden abwechselnd aus den Perspektiven von Nina (Mutter), Alexander (Vater), Ben (Sohn) und Emilia (Tochter) erzählt. Obwohl es eine zentrale Grundgeschichte gibt, eröffnen die Perspektivwechsel unterschiedliche Blickwinkel auf dieselben Ereignisse. Schnell wird deutlich, dass der äußere Schein trügt: Nicht alle sind so glücklich, wie es zunächst scheint. Und unaufhaltsam nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Kira Mohn gelingt es, mit diesem Roman gleich zwei Generationen anzusprechen. Sprachlich wie psychologisch geht sie direkt vor und thematisiert Probleme unserer Zeit sowie deren Auswirkungen auf den (familiären) Alltag. Im Zentrum stehen Familie, Zusammenhalt und unerfüllte Wünsche.
Mich haben sowohl die Sprache als auch der Schreibstil und die Thematik sehr überzeugt. Alle glücklich ist ein Roman, der bewegt und nachhallt, auch wenn (oder gerade weil) er ein leicht flaues Gefühl im Magen hinterlässt. Ein intensives, nachdenklich stimmendes Buch und ein großartiger Roman einer exzellenten Autorin.