Eine intensive und authentische Familiengeschichte
Bei der Familie Holtstein ist alles in Ordnung und alle sind glücklich. So scheint es jedenfalls nach außen, aber unter der Oberfläche brodelt es. Nina hat ihr Studium abgebrochen, weil sie schwanger wurde und ist nun für die Familie da. Halbtags arbeitet sie noch als MTA. Alexander ist als Oberarzt beruflich sehr eingespannt und sieht sich als Versorger der Familie. In dieser Rolle wünscht er sich Anerkennung für seine Leistung. Nina ist zum ersten Mal verliebt und ordnet sich ihrem Freund unter. Ben dagegen hatte noch nie eine Freundin; er verlässt kaum sein Zimmer und verliert sich in seiner Gaming-Welt.
Vielleicht wäre es so noch lange weitergegangen und jeder von ihnen wäre noch unzufriedener geworden. Doch dann freundet sich Nina mit Anastasia an und geht mehr ihren eigenen Interessen nach, und es passiert etwas Furchtbares, so dass vieles dadurch an die Oberfläche kommt.
Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass wir von jedem erfahren, was ihn belastet und welche Vorstellungen er hat. Doch statt darüber zu reden, welche Wünsche und Erwartungen man hat, hütet jeder seinen Groll in sich. Die Familienmitglieder sind authentisch dargestellt. So konnte ich nachvollziehen, dass Nina Anerkennung dafür haben möchte, was sie für die Familie leistet. Dass Alexander sich oft überfordert fühlt, auch das konnte ich sehen. Die Kinder haben ihre jugendlichen Probleme und müssen ihren Weg noch finden, aber ihnen fehlt der Halt in der Familie. Auch wenn ich verstanden habe, was in ihnen vorgeht, so habe ich doch nicht jede Handlung gut gefunden.
Es war spannend zu verfolgen, wie es mit der Familie weitergeht. Werden sie noch weiter auseinanderdriften oder werden sie einen neuen Weg für ihr Familienleben finden?
Dieser Roman liest sich gut und flüssig und regt zum Nachdenken an. Mir hat er gut gefallen.
Vielleicht wäre es so noch lange weitergegangen und jeder von ihnen wäre noch unzufriedener geworden. Doch dann freundet sich Nina mit Anastasia an und geht mehr ihren eigenen Interessen nach, und es passiert etwas Furchtbares, so dass vieles dadurch an die Oberfläche kommt.
Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass wir von jedem erfahren, was ihn belastet und welche Vorstellungen er hat. Doch statt darüber zu reden, welche Wünsche und Erwartungen man hat, hütet jeder seinen Groll in sich. Die Familienmitglieder sind authentisch dargestellt. So konnte ich nachvollziehen, dass Nina Anerkennung dafür haben möchte, was sie für die Familie leistet. Dass Alexander sich oft überfordert fühlt, auch das konnte ich sehen. Die Kinder haben ihre jugendlichen Probleme und müssen ihren Weg noch finden, aber ihnen fehlt der Halt in der Familie. Auch wenn ich verstanden habe, was in ihnen vorgeht, so habe ich doch nicht jede Handlung gut gefunden.
Es war spannend zu verfolgen, wie es mit der Familie weitergeht. Werden sie noch weiter auseinanderdriften oder werden sie einen neuen Weg für ihr Familienleben finden?
Dieser Roman liest sich gut und flüssig und regt zum Nachdenken an. Mir hat er gut gefallen.