Eine scheinbar perfekte Familie
In „Alle glücklich“ geht es um Nina und Alex sowie ihre Kinder Emilia und Ben, die als Familie auseinanderdriften und ihre Probleme mit sich selbst ausmachen. Im Verlauf der Handlung bricht die Fassade immer weiter zusammen, bis nur noch ein Scherbenhaufen übrig bleibt …
Vor dem Lesen wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet, da ich bisher kaum Bücher aus dem Genre gelesen habe. Bereits die ersten Seiten haben mich positiv überrascht, da ich sofort in die Handlung gefunden habe. Obwohl in der ersten Hälfte vor allem vom Alltag der Familienmitglieder erzählt wird, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Kira Mohn schildert die alltäglichen Situationen so lebensnah, dass ich mich in Vielem wiedererkannt habe. Aufgrund dieser packenden Erzählweise sowie der kompakten Seitenanzahl konnte ich das Buch innerhalb eines Tages beenden.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der vier Familienmitglieder, die jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, jedoch alle auf ihre Art und Weise einsam sind. Vor allem der Handlungsstrang von Nina hat mich berührt, da sie als einzige für die Familie kämpft, ihr jedoch kaum Wertschätzung für ihre Care-Arbeit entgegengebracht wird. Eindruck hat bei mir zudem auch der schüchterne Ben hinterlassen, der sich im Internet radikalisiert.
Obwohl mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen hat, sind mir nach dem Lesen noch ein paar Gedanken gekommen, die nur bedingt eine Kritik darstellen. Erstens ist es so, dass nur zwei der vier Geschichten ansatzweise zu einem Abschluss kommen. Dies hängt wahrscheinlich mit Punkt zwei zusammen: Zum Ende hin geht die Alltäglichkeit der Geschichte etwas verloren, da alle Charaktere plötzlich sehr spezifische Probleme haben. Und drittens ist Alex als Figur ziemlich offensichtlich als ‚der Böse‘ angelegt, da an keiner Stelle der Versuch unternommen wird, Sympathie für ihn zu wecken.
Alles in allem ein Roman über eine scheinbar perfekte Familie, der aufgrund der realitätsnahen Erzählweise zum Nachdenken anregt.
Vor dem Lesen wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet, da ich bisher kaum Bücher aus dem Genre gelesen habe. Bereits die ersten Seiten haben mich positiv überrascht, da ich sofort in die Handlung gefunden habe. Obwohl in der ersten Hälfte vor allem vom Alltag der Familienmitglieder erzählt wird, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Kira Mohn schildert die alltäglichen Situationen so lebensnah, dass ich mich in Vielem wiedererkannt habe. Aufgrund dieser packenden Erzählweise sowie der kompakten Seitenanzahl konnte ich das Buch innerhalb eines Tages beenden.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der vier Familienmitglieder, die jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, jedoch alle auf ihre Art und Weise einsam sind. Vor allem der Handlungsstrang von Nina hat mich berührt, da sie als einzige für die Familie kämpft, ihr jedoch kaum Wertschätzung für ihre Care-Arbeit entgegengebracht wird. Eindruck hat bei mir zudem auch der schüchterne Ben hinterlassen, der sich im Internet radikalisiert.
Obwohl mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen hat, sind mir nach dem Lesen noch ein paar Gedanken gekommen, die nur bedingt eine Kritik darstellen. Erstens ist es so, dass nur zwei der vier Geschichten ansatzweise zu einem Abschluss kommen. Dies hängt wahrscheinlich mit Punkt zwei zusammen: Zum Ende hin geht die Alltäglichkeit der Geschichte etwas verloren, da alle Charaktere plötzlich sehr spezifische Probleme haben. Und drittens ist Alex als Figur ziemlich offensichtlich als ‚der Böse‘ angelegt, da an keiner Stelle der Versuch unternommen wird, Sympathie für ihn zu wecken.
Alles in allem ein Roman über eine scheinbar perfekte Familie, der aufgrund der realitätsnahen Erzählweise zum Nachdenken anregt.