Entlarvende Familienstudie
Bei Familie Holstein ist auf den ersten Blick alles in bester Ordnung. Vater Alexander ist ein engagierter Oberarzt im Krankenhaus. Mutter Nina hat ihr Medizinstudium aufgegeben, als die Kinder kamen und arbeitet halbtags als MTA bei einem Arzt. Tochter Emilia (16) besucht das Gymnasium und ist zum ersten Mal richtig verliebt. Sohn Ben (20) studiert und lebt ansonsten zurückgezogen in seiner Gamingwelt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive dieser vier Protagonisten erzählt. Als Leser nehmen wir so direkt an ihrem Leben, ihren Gedanken und Gefühlen teil. Dass sie alle Geheimnisse voreinander haben, wird schnell klar.
Der Autorin versteht es auf der einen Seite gut, Empathie für jede Position zu wecken. Ihr Schreibstil ist flüssig, ruhig, fast schon sachlich. Vielleicht liegt es daran, dass ich zwar Verständnis für die Probleme der Familienmitglieder hatte, aber für keinen eine besondere Sympathie entwickeln konnte.
Im Lauf der Geschichte spitzen sich die Konflikte immer mehr zu, mir wurde das irgendwann zuviel und auch zu melodramatisch. Abgesehen davon habe ich den Roman gern gelesen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive dieser vier Protagonisten erzählt. Als Leser nehmen wir so direkt an ihrem Leben, ihren Gedanken und Gefühlen teil. Dass sie alle Geheimnisse voreinander haben, wird schnell klar.
Der Autorin versteht es auf der einen Seite gut, Empathie für jede Position zu wecken. Ihr Schreibstil ist flüssig, ruhig, fast schon sachlich. Vielleicht liegt es daran, dass ich zwar Verständnis für die Probleme der Familienmitglieder hatte, aber für keinen eine besondere Sympathie entwickeln konnte.
Im Lauf der Geschichte spitzen sich die Konflikte immer mehr zu, mir wurde das irgendwann zuviel und auch zu melodramatisch. Abgesehen davon habe ich den Roman gern gelesen.