Großartig
Eine Familie, die scheinbar glücklich ist. Jeder führt sein Leben, alles reine Routine. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Nina ist Mutter zweier Kinder und die Ehefrau von Alexander. Sie arbeitet als medizinische Fachangestellte und fühlt sich von ihrem Mann und ihren Kindern öfter mal missverstanden. Alexander ist Oberarzt, bringt das Geld nach Hause und sorgt dafür, dass die Familie es gut hat. Ein bisschen mehr Anerkennung würde auch er sich wünschen.
Emilia ist sechzehn und so richtig verliebt. Blind vor Liebe, könnte man meinen. Ben ist neunzehn und Student. Aber das auch nur gezwungenermaßen. Eigentlich fühlt er sich ziemlich allein.
Der Schreibstil von Kira Mohn ist unheimlich flüssig und authentisch. Sie schreibt soo anschaulich. Es erweckt den Eindruck, als würde sie von einer Familie in der Nachbarschaft schreiben. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Familienmitgliedes geschildert. Die Reihenfolge bleibt immer gleich,somit wusste ich nach einer Weile schon, wer als nächstes wieder drankommt. Ich habe an den Zeilen gehangen und jedes Wort aufgesogen. Emilias Geschichte hat mich persönlich sehr mitgenommen. Ich habe den Schmerz gefühlt, den sie beschrieben hat. Aber auch Ninas Gedanken haben mich bewegt. Ben konnte ich lange Zeit sehr schwer einschätzen, aber auch seine Gefühle waren hart. Echt. Authentisch. Alexander wird definitiv nicht mein Lieblingscharakter, aber ich muss zugeben, dass mir sein Werdegang ein bisschen gefallen hat. (🤭)
Es geht ums Zuhören, Hinsehen und Da sein. Nicht alles in sich hineinzufressen, über Probleme reden und auch genau so richtig zu sein wie man ist. Jedenfalls nehme ich das aus dieser Geschichte mit. Mir hat es unheimlich gut gefallen und es hat mal wieder aufgezeigt, wie manche Familien scheinbar einfach nebeneinander her leben. Da sagt man lieber: Alle sind glücklich. Alles ist gut.
Für mich ein großartiges Buch und eine absolute Leseempfehlung!
⭐⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen
Emilia ist sechzehn und so richtig verliebt. Blind vor Liebe, könnte man meinen. Ben ist neunzehn und Student. Aber das auch nur gezwungenermaßen. Eigentlich fühlt er sich ziemlich allein.
Der Schreibstil von Kira Mohn ist unheimlich flüssig und authentisch. Sie schreibt soo anschaulich. Es erweckt den Eindruck, als würde sie von einer Familie in der Nachbarschaft schreiben. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Familienmitgliedes geschildert. Die Reihenfolge bleibt immer gleich,somit wusste ich nach einer Weile schon, wer als nächstes wieder drankommt. Ich habe an den Zeilen gehangen und jedes Wort aufgesogen. Emilias Geschichte hat mich persönlich sehr mitgenommen. Ich habe den Schmerz gefühlt, den sie beschrieben hat. Aber auch Ninas Gedanken haben mich bewegt. Ben konnte ich lange Zeit sehr schwer einschätzen, aber auch seine Gefühle waren hart. Echt. Authentisch. Alexander wird definitiv nicht mein Lieblingscharakter, aber ich muss zugeben, dass mir sein Werdegang ein bisschen gefallen hat. (🤭)
Es geht ums Zuhören, Hinsehen und Da sein. Nicht alles in sich hineinzufressen, über Probleme reden und auch genau so richtig zu sein wie man ist. Jedenfalls nehme ich das aus dieser Geschichte mit. Mir hat es unheimlich gut gefallen und es hat mal wieder aufgezeigt, wie manche Familien scheinbar einfach nebeneinander her leben. Da sagt man lieber: Alle sind glücklich. Alles ist gut.
Für mich ein großartiges Buch und eine absolute Leseempfehlung!
⭐⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen