Hinter der perfekten Fassade
„Alle glücklich“ von Kira Mohn ist ein feinfühliger Familienroman, der hinter die Fassade einer scheinbar perfekten Familie blickt. Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven von Mutter Nina, Vater Alexander sowie den beiden Kindern Emilia und Ben – ein Stilmittel, das dem Roman eine besondere Tiefe verlieh.
Nach außen wirkt die Familie harmonisch, erfolgreich und gefestigt. Doch im Inneren sieht es ganz anders aus: Jeder der vier kämpft mit eigenen Sorgen, Sehnsüchten und Unzufriedenheiten, ohne diese wirklich miteinander zu teilen. Hierdurch entstand beim Lesen eine unterschwellige Spannung, bei der ich stets wissen wollte, wie es weiter ging. Dieser Effekt wurde durch Perspektivwechsel zwischen den Figuren noch verstärkt. Oft wünschte ich mir, die Figuren würden endlich ehrlich miteinander sprechen und insbesondere die Eltern mal ihren Kindern zuhören.
Als besonders gelungen empfand ich, wie Kira Mohn die zwischenmenschlichen Dynamiken herausarbeitete. Nina und Alexander funktionieren nach vielen Ehejahren eher nebeneinander her, während Emilia ihre erste große Liebe mit all ihren Höhen und Tiefen erlebt. Ben hingegen ringt mit Selbstzweifeln im Studium und seinem Privatleben. Die Figuren wirkten dabei sehr authentisch und nahbar aufn mich.
Der Schreibstil war angenehm und gut zu verfolgen, was auch im Hörbuch durch die gelungene Interpretation von Anne Sofie Schietzold unterstrichen wurde. Insgesamt hätte die Geschichte für meinen Geschmack sogar noch etwas länger sein können, da ich gerne noch tiefer in die Entwicklung der Figuren eingetaucht wäre.
Das Ende war dramatisch und blieb teilweise offen, was einerseits gut zur Geschichte passte, andererseits aber auch den Wunsch nach einer Fortsetzung weckte, die ich definitiv lesen würde!
Fazit: Ein emotionaler, fein beobachtender Roman über das Auseinanderdriften einer Familie, der zeigt, wie viel unausgesprochene Wahrheit in scheinbar perfekten Beziehungen verborgen liegt.
Nach außen wirkt die Familie harmonisch, erfolgreich und gefestigt. Doch im Inneren sieht es ganz anders aus: Jeder der vier kämpft mit eigenen Sorgen, Sehnsüchten und Unzufriedenheiten, ohne diese wirklich miteinander zu teilen. Hierdurch entstand beim Lesen eine unterschwellige Spannung, bei der ich stets wissen wollte, wie es weiter ging. Dieser Effekt wurde durch Perspektivwechsel zwischen den Figuren noch verstärkt. Oft wünschte ich mir, die Figuren würden endlich ehrlich miteinander sprechen und insbesondere die Eltern mal ihren Kindern zuhören.
Als besonders gelungen empfand ich, wie Kira Mohn die zwischenmenschlichen Dynamiken herausarbeitete. Nina und Alexander funktionieren nach vielen Ehejahren eher nebeneinander her, während Emilia ihre erste große Liebe mit all ihren Höhen und Tiefen erlebt. Ben hingegen ringt mit Selbstzweifeln im Studium und seinem Privatleben. Die Figuren wirkten dabei sehr authentisch und nahbar aufn mich.
Der Schreibstil war angenehm und gut zu verfolgen, was auch im Hörbuch durch die gelungene Interpretation von Anne Sofie Schietzold unterstrichen wurde. Insgesamt hätte die Geschichte für meinen Geschmack sogar noch etwas länger sein können, da ich gerne noch tiefer in die Entwicklung der Figuren eingetaucht wäre.
Das Ende war dramatisch und blieb teilweise offen, was einerseits gut zur Geschichte passte, andererseits aber auch den Wunsch nach einer Fortsetzung weckte, die ich definitiv lesen würde!
Fazit: Ein emotionaler, fein beobachtender Roman über das Auseinanderdriften einer Familie, der zeigt, wie viel unausgesprochene Wahrheit in scheinbar perfekten Beziehungen verborgen liegt.