Ein Buch, das bleibt

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leseverrückt Avatar

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Den ersten Teil habe ich damals doch tatsächlich in der Schule gelesen. Den zweiten Teil, dieses Buch, habe ich mir dann selbst gekauft.
Für die damalige Zeit (um 2011) war es ein bahnbrechendes Buch, mit einem nie vorher dagewesenen Schreibstil.

Der Leser nimmt dabei einen Beobachtungsposten ein. Würden wir nicht alle liebend gern fremden Konversationen lesen? Genau das ist es was dieses Buch so interessant macht. Leo und Emmi, zusammengeführt durch eine falsch abgesendete E-Mail. Die Charaktere sind herrlich erfrischend und zugleich so realitätsnah, dass man sich ohne große Probleme mit ihnen identifizieren kann. Auch der Spannungsbogen bricht nicht ab - man möchte unbedingt erfahren, was als nächstes geschieht. Treffen sie sich, oder nicht? Ist die Beziehung, die sie über den stetigen E-Mail-Verkehr aufgebaut haben, bereit für mehr?