teilweise too much
Ich bin gut in die Leseprobe hineingekommen. Die Idee, das Haus, um das es laut Klappentext geht, direkt zu adressieren ("Haus, ich verkaufe dich"), funktioniert für mich erst einmal sehr gut: Man ist sofort nah an der Erzählerin, versteht, dass es hier nicht nur um ein Gebäude geht, sondern um Ehe, Trennung, Erinnerung, Arbeit, Rückzug und Selbstbehauptung. Besonders die Szenen mit dem Makler und später mit Alla und Bolek haben Witz und Energie. Da entsteht schnell ein Ton, der lebendig ist und nicht bloß traurig oder nostalgisch.
Trotzdem hat mich der Text nicht ganz gepackt. Mir war es an einigen Stellen zu viel: zu viele Bilder, zu viele Pointen, zu viele kluge Beobachtungen hintereinander. Einige Formulierungen wirken so ausgearbeitet, dass ich eher die Autorin beim Schreiben bemerkt habe als die Geschichte selbst.
Auch bei Alla war ich zwischendurch unsicher. Einerseits ist sie sofort präsent, komisch, stark und eigen. Andererseits fand ich die Darstellung stellenweise fast schon nah an der Karikatur.
Mein Eindruck ist deshalb gemischt: Die Leseprobe ist sprachlich stark, oft komisch und sehr routiniert erzählt. Gleichzeitig wirkt sie auf mich etwas übervoll und stellenweise zu sehr auf Effekt gebaut.
Trotzdem hat mich der Text nicht ganz gepackt. Mir war es an einigen Stellen zu viel: zu viele Bilder, zu viele Pointen, zu viele kluge Beobachtungen hintereinander. Einige Formulierungen wirken so ausgearbeitet, dass ich eher die Autorin beim Schreiben bemerkt habe als die Geschichte selbst.
Auch bei Alla war ich zwischendurch unsicher. Einerseits ist sie sofort präsent, komisch, stark und eigen. Andererseits fand ich die Darstellung stellenweise fast schon nah an der Karikatur.
Mein Eindruck ist deshalb gemischt: Die Leseprobe ist sprachlich stark, oft komisch und sehr routiniert erzählt. Gleichzeitig wirkt sie auf mich etwas übervoll und stellenweise zu sehr auf Effekt gebaut.