Über Reflexion und Neuanfänge

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amygraf Avatar

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Die Leseprobe wirkt ruhig, nachdenklich und zugleich humorvoll. Im Mittelpunkt steht weniger eine spannende Handlung als vielmehr die persönliche Entwicklung der Erzählerin, die nach dem Scheitern ihrer Ehe einen Neuanfang sucht. Die Renovierung des Wochenendhauses dient dabei als Ausgangspunkt für Erinnerungen, Selbstreflexion und Beobachtungen über gesellschaftliche und historische Unterschiede. Besonders interessant erscheinen die skurrilen Begegnungen mit den Nachbarn sowie die Perspektive einer Wienerin in Ostdeutschland. Insgesamt verspricht der Roman eine kluge, fein beobachtete Geschichte über Abschied, Veränderung und die Suche nach einem neuen Lebensabschnitt.