Zwischenbilanz im wilden Garten.
Die Leseprobe von Eva Menasses "Alleinruhelage" überzeugt durch sprachliche Eleganz und psychologische Tiefe.
Nach einer gescheiterten Ehe zieht sich die Protagonistin in ein abgelegenes Haus zurück, wo die Umgebung zum Spiegel ihrer Seele wird. Die Sanierung des Anwesens verwebt sich geschickt mit der persönlichen Bestandsaufnahme des Lebens. Die detailliert gezeichneten Handwerker bringen Dynamik in die Isolation.
Menasse setzt auf einen feinen, teils melancholischen Ton, der trotz der ernsten Thematik leichtfüßig wirkt. Die Rückblicke auf die elterliche Vergangenheit verleihen dem Werk zusätzliche Dichte.
Der Schreibstil ist reflektiert, anspruchsvoll und unaufgeregt.
Die Auseinandersetzung mit der Fremdheit in einer Dorfgemeinschaft wird eindringlich geschildert.
Insgesamt ein atmosphärisch starkes, ehrliches Porträt.
Der Text macht neugierig auf die Entwicklung der Figur.
Nach einer gescheiterten Ehe zieht sich die Protagonistin in ein abgelegenes Haus zurück, wo die Umgebung zum Spiegel ihrer Seele wird. Die Sanierung des Anwesens verwebt sich geschickt mit der persönlichen Bestandsaufnahme des Lebens. Die detailliert gezeichneten Handwerker bringen Dynamik in die Isolation.
Menasse setzt auf einen feinen, teils melancholischen Ton, der trotz der ernsten Thematik leichtfüßig wirkt. Die Rückblicke auf die elterliche Vergangenheit verleihen dem Werk zusätzliche Dichte.
Der Schreibstil ist reflektiert, anspruchsvoll und unaufgeregt.
Die Auseinandersetzung mit der Fremdheit in einer Dorfgemeinschaft wird eindringlich geschildert.
Insgesamt ein atmosphärisch starkes, ehrliches Porträt.
Der Text macht neugierig auf die Entwicklung der Figur.