Alleinruhelage
Alleinruhelage ist ein ruhiger Roman über einen Neuanfang, der sich nicht unbedingt spektakulär, dafür aber sehr lebensnah entfaltet.
Nach dem Ende ihrer Ehe steht die Erzählerin plötzlich allein mit ihrem geliebten Wochenendhaus da. Was früher der gemeinsame Rückzugsort der Familie war, soll nun ihr ganz eigener Ort für einen Neuanfang werden. Hilfe bekommt sie dabei von Alla und Bolek, einem polnischen Handwerkerpaar, das gefühlt alles reparieren kann – und dabei mindestens genauso viel raucht. Zwischen Renovierungsarbeiten, geplatzten Wasserleitungen und den kleinen Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner kommen nach und nach Erinnerungen und neue Gedanken hoch.
Dabei geht es nicht nur um Trennung und Neuanfang, sondern auch um die deutsche Geschichte und die Frage, wie unterschiedlich man auf dieses Land und seine Vergangenheit blicken kann. Als Wienerin befindet sich die Erzählerin dabei gewissermaßen in einer doppelten Fremde und nimmt manches vielleicht gerade deshalb besonders genau wahr.
Ich mochte die Atmosphäre und die Beobachtungen im Buch wirklich gerne. Gleichzeitig hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte ein wenig vor sich hinplätschert. Es passiert nicht immer wahnsinnig viel und dadurch hat sich das Lesen an manchen Stellen etwas gezogen.
Trotzdem ist Alleinruhelage ein schönes, nachdenkliches Buch über das Loslassen, Erinnerungen und die Frage, wann es Zeit ist, noch einmal ganz neu aufzubrechen. Denn irgendwann entscheidet sich die Erzählerin, ihr geliebtes Haus zu verkaufen – und damit auch ihre bisherige „stabile Alleinruhelage“ hinter sich zu lassen.
4 Sterne für einen ruhigen Roman mit interessanten Beobachtungen und einer besonderen Atmosphäre.
Nach dem Ende ihrer Ehe steht die Erzählerin plötzlich allein mit ihrem geliebten Wochenendhaus da. Was früher der gemeinsame Rückzugsort der Familie war, soll nun ihr ganz eigener Ort für einen Neuanfang werden. Hilfe bekommt sie dabei von Alla und Bolek, einem polnischen Handwerkerpaar, das gefühlt alles reparieren kann – und dabei mindestens genauso viel raucht. Zwischen Renovierungsarbeiten, geplatzten Wasserleitungen und den kleinen Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner kommen nach und nach Erinnerungen und neue Gedanken hoch.
Dabei geht es nicht nur um Trennung und Neuanfang, sondern auch um die deutsche Geschichte und die Frage, wie unterschiedlich man auf dieses Land und seine Vergangenheit blicken kann. Als Wienerin befindet sich die Erzählerin dabei gewissermaßen in einer doppelten Fremde und nimmt manches vielleicht gerade deshalb besonders genau wahr.
Ich mochte die Atmosphäre und die Beobachtungen im Buch wirklich gerne. Gleichzeitig hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte ein wenig vor sich hinplätschert. Es passiert nicht immer wahnsinnig viel und dadurch hat sich das Lesen an manchen Stellen etwas gezogen.
Trotzdem ist Alleinruhelage ein schönes, nachdenkliches Buch über das Loslassen, Erinnerungen und die Frage, wann es Zeit ist, noch einmal ganz neu aufzubrechen. Denn irgendwann entscheidet sich die Erzählerin, ihr geliebtes Haus zu verkaufen – und damit auch ihre bisherige „stabile Alleinruhelage“ hinter sich zu lassen.
4 Sterne für einen ruhigen Roman mit interessanten Beobachtungen und einer besonderen Atmosphäre.