Berührende Hausgeschichten
In ihrem neuen Roman „Alleinruhelage“ lässt die Autorin Eva Menasse ein Wochenendhaus in Vogelsang zum eindringlichen und facettenreichen „Geschichtengenerator“ werden. Dabei verwebt sie gekonnt und klug deutsch-deutsche Geschichte, aber auch bewegende und authentische Familien- und Liebesbeziehungen mit all den Höhen und Tiefen.
Die Ich-Erzählerin stammt eigentlich aus Wien, hat aber zusammen mit ihrem damaligen Mann ein Ferienhaus in der brandenburgischen Provinz erworben. Assoziativ, humorvoll und essayistisch reflektiert sie über Geschichten aller Art, die über fast 20 Jahre hinweg in diesem Haus passiert sind. Dazu gehören Alltagsbeobachtungen über die Natur und das Gärtnern, aber auch skurrile Begegnungen mit den anwohnenden „Datschisten“ am Wald sowie See und ihren Eigenarten. Früher war das Haus eine Waldschänke, doch mit viel bürokratischen Hürden und Schweißarbeit hat die Protagonistin das Haus als Familienrückzugsort umgebaut. Nun, nach einer schmerzhaften Trennung, steht das Haus zum Verkauf und bekommt als „Kristallisationspunkt“ die Hauptrolle als Ausgangsort für vergangene Erlebnisse in einem Leben.
Eva Menasse besticht durch einen scharf beobachtenden und unterhaltsamen Schreibstil, der Nostalgie, Humor und Melancholie nonchalant verbindet. Die vielen unterschiedlichen Erinnerungsbilder und -geschichten bewegen emotional und schwirren in unterschiedlichen Zeitebenen. Ein intelligenter, ruhiger und feinfühliger Roman über Neuanfang und Lebensrückblick mit geistreicher Sprache und intensiven Reflexionen, der gerne noch länger als die 200 Seiten hätte gehen können.
Die Ich-Erzählerin stammt eigentlich aus Wien, hat aber zusammen mit ihrem damaligen Mann ein Ferienhaus in der brandenburgischen Provinz erworben. Assoziativ, humorvoll und essayistisch reflektiert sie über Geschichten aller Art, die über fast 20 Jahre hinweg in diesem Haus passiert sind. Dazu gehören Alltagsbeobachtungen über die Natur und das Gärtnern, aber auch skurrile Begegnungen mit den anwohnenden „Datschisten“ am Wald sowie See und ihren Eigenarten. Früher war das Haus eine Waldschänke, doch mit viel bürokratischen Hürden und Schweißarbeit hat die Protagonistin das Haus als Familienrückzugsort umgebaut. Nun, nach einer schmerzhaften Trennung, steht das Haus zum Verkauf und bekommt als „Kristallisationspunkt“ die Hauptrolle als Ausgangsort für vergangene Erlebnisse in einem Leben.
Eva Menasse besticht durch einen scharf beobachtenden und unterhaltsamen Schreibstil, der Nostalgie, Humor und Melancholie nonchalant verbindet. Die vielen unterschiedlichen Erinnerungsbilder und -geschichten bewegen emotional und schwirren in unterschiedlichen Zeitebenen. Ein intelligenter, ruhiger und feinfühliger Roman über Neuanfang und Lebensrückblick mit geistreicher Sprache und intensiven Reflexionen, der gerne noch länger als die 200 Seiten hätte gehen können.