Der Traum von einem Sommerhaus?

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norino0606 Avatar

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Der Leseeindruck hat mich total begeistert, nach der Lektüre des vollständiges Buches kann ich das jetzt nicht auf den gesamten Roman übertragen.

Die Sprache war toll, keine Frage! Formulierungen wie „die exorbitante Zahl der Maulwürfshügel rund um dich herum wie Partyreste der Natur“, „quoll einem sofort aus einer der Kopfschubladen“ oder „eine in Lila explodierte Clematis zum Beispiel, die sich um alles gewickelt hatte wie die Federboa um die Arme und Beine einer Tänzerin“. Solche Sätze haben mich begeistert!

Aber irgendwie fehlte mir für eine herausragende Geschichte das gewisse Etwas und manches wirkte für mich aus dem Zusammenhang gerissen oder der rote Faden war nicht durchgängig vorhanden.

Geht es um das Haus? Geht es um das Leben? Wenn es um das Leben der Hauptperson geht, fehlte mir einiges.
Ich habe an manchen Stellen mich wirklich gefragt, wie passt das jetzt zusammen, weil dann etwas beschrieben wurde, was plötzlich und unerwartet erzählt wurde, die Geschichte springt hin und her. Das habe ich als störend empfunden.

Als Zugezogener aus dem Westen in einer Dorfgemeinschaft in den „neuen Bundesländern“ zu leben, war wiederum sehr interessant zu lesen und sehr treffend. Zumindest habe ich das so empfunden.

Die Atmosphäre, die die Autorin im Sommer, die die Person in dem Haus in „Alleinruhelage“ beschreibt, konnte ich gut nachempfinden. Ich habe die Rosen gerochen, die Vögel zwitschern gehört, die Wärme gespürt!