Ein Buch, das ich nicht beenden wollte
Kennt ihr das auch? Man sieht das Lesebändchen immer weiter Richtung Buchrücken wandern und ertappt sich dabei, langsamer zu lesen – einfach, weil man nicht möchte, dass das Buch zu Ende geht. So erging es mir bei Eva Menasses Alleinruhelage.
Die Erzählung über die Zeit in einem Haus am See beginnt auf ungewöhnliche und sehr humorvolle Weise: mit einem Dialog zwischen der Ich-Erzählerin und ihrem Haus. Auch das osteuropäische Paar, das die Renovierung übernimmt, wird mit so viel Witz und Situationskomik beschrieben, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt.
Im Fortgang schlägt die Geschichte jedoch auch melancholische Töne an. Eva Menasse erzählt mit großer sprachlicher Rafinesse von den Gräben zwischen Ost und West, vom Verlust einer Liebe und von der Veränderung einer Landschaft. Sie beobachtet scharf – ihre Umgebung ebenso wie sich selbst.
Alleinruhelage ist ein kluges, sprachlich brillantes und sehr berührendes Buch. Ein Buch, das lange in mir nachklang.
Die Erzählung über die Zeit in einem Haus am See beginnt auf ungewöhnliche und sehr humorvolle Weise: mit einem Dialog zwischen der Ich-Erzählerin und ihrem Haus. Auch das osteuropäische Paar, das die Renovierung übernimmt, wird mit so viel Witz und Situationskomik beschrieben, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt.
Im Fortgang schlägt die Geschichte jedoch auch melancholische Töne an. Eva Menasse erzählt mit großer sprachlicher Rafinesse von den Gräben zwischen Ost und West, vom Verlust einer Liebe und von der Veränderung einer Landschaft. Sie beobachtet scharf – ihre Umgebung ebenso wie sich selbst.
Alleinruhelage ist ein kluges, sprachlich brillantes und sehr berührendes Buch. Ein Buch, das lange in mir nachklang.