Ein Haus und viele Erinnerungen
Bewertung: 3,5 Sterne
Ich glaube, nein ich bin davon überzeugt, dass mich in diesem Roman gleich der allererste Satz gecatched hat, nämlich: Haus, ich verkaufe dich. Und es war um mich geschehen! Doch die anfängliche Begeisterung hielt nicht wirklich lange an, weil mir der Titel „Alleinruhelage“ und die Zusammenfassung des Buches etwa anderes verkauft haben, als der Inhalt es tatsächlich dann hergab.
Dieses Buch ist gut! Das muss man schon zugeben, nur darf man eben nicht erwarten, dass es hier nur um ein idyllisches Häuschen geht und Erinnerungen einer Frau, die eben dieses Häuschen loswerden will. Der Roman dreht sich um die Familie der Ich-Erzählerin und das Erlebte in einem Haus irgendwo in Westdeutschland, zehn Jahre nach der Wende. Zu Beginn begegnet der Leser gleich super sympathischen Nebenprotagonisten Alla und Bolek, die bei allen Renovierungen im Haus mitanpacken. Gerne hätte ich von diesen beiden Figuren mehr in „Alleinruhelage“ gelesen, die das waren, zumindest für mich, die am meisten interessanten Charaktere.
Was mich, und ich möchte hier ehrlich sein, gelangweilt und wenig interessiert hatte, waren die Kapitel, die sich mit Eigenheiten der DDR beschäftigten UND die wenigen Einschnitte mit Erinnerungen an eine ominöse und kurze Affäre/Beziehung zu einem namenlosen Mann.
Ich hatte das Gefühl, ich würde hier zwei verschiedene Bücher lesen und, weil mich so einiges eben nicht angesprochen hatte, war ich kurz davor dieses Buch, irgendwo noch lange vor der Mitte des Romans, einfach abzubrechen.
Letztlich aber habe ich es bis zum Schluss gelesen, da mich der Schreibstil der Autorin überzeugt hat. Super Tempo und sehr wortgewandt. Dieses Buch hat eine unterhaltsame Seite aber auch einen Hauch von Melancholischen. Das drückt ja schon das Buchcover aus.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass „Alleinruhelage“ nicht alle Belletristik-Fans überzeugen wird. Jedoch hat dieser Roman im Kern doch das bestimmte „Etwas“, was einen weiterlesen lässt, bis zur allerletzten Seite, auch wenn man am Ende zwiegespalten bleibt.
Ich glaube, nein ich bin davon überzeugt, dass mich in diesem Roman gleich der allererste Satz gecatched hat, nämlich: Haus, ich verkaufe dich. Und es war um mich geschehen! Doch die anfängliche Begeisterung hielt nicht wirklich lange an, weil mir der Titel „Alleinruhelage“ und die Zusammenfassung des Buches etwa anderes verkauft haben, als der Inhalt es tatsächlich dann hergab.
Dieses Buch ist gut! Das muss man schon zugeben, nur darf man eben nicht erwarten, dass es hier nur um ein idyllisches Häuschen geht und Erinnerungen einer Frau, die eben dieses Häuschen loswerden will. Der Roman dreht sich um die Familie der Ich-Erzählerin und das Erlebte in einem Haus irgendwo in Westdeutschland, zehn Jahre nach der Wende. Zu Beginn begegnet der Leser gleich super sympathischen Nebenprotagonisten Alla und Bolek, die bei allen Renovierungen im Haus mitanpacken. Gerne hätte ich von diesen beiden Figuren mehr in „Alleinruhelage“ gelesen, die das waren, zumindest für mich, die am meisten interessanten Charaktere.
Was mich, und ich möchte hier ehrlich sein, gelangweilt und wenig interessiert hatte, waren die Kapitel, die sich mit Eigenheiten der DDR beschäftigten UND die wenigen Einschnitte mit Erinnerungen an eine ominöse und kurze Affäre/Beziehung zu einem namenlosen Mann.
Ich hatte das Gefühl, ich würde hier zwei verschiedene Bücher lesen und, weil mich so einiges eben nicht angesprochen hatte, war ich kurz davor dieses Buch, irgendwo noch lange vor der Mitte des Romans, einfach abzubrechen.
Letztlich aber habe ich es bis zum Schluss gelesen, da mich der Schreibstil der Autorin überzeugt hat. Super Tempo und sehr wortgewandt. Dieses Buch hat eine unterhaltsame Seite aber auch einen Hauch von Melancholischen. Das drückt ja schon das Buchcover aus.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass „Alleinruhelage“ nicht alle Belletristik-Fans überzeugen wird. Jedoch hat dieser Roman im Kern doch das bestimmte „Etwas“, was einen weiterlesen lässt, bis zur allerletzten Seite, auch wenn man am Ende zwiegespalten bleibt.