Eine unbedingte Leseempfehlung!
Eva Menasse formuliert so präzise und zugleich gut lesbar, dass man immer wieder wünscht, eigene Erfahrungen ebenso beschreiben zu können. Auf 200 Seiten haben die LeserInnen viele Gelegenheiten, ihre persönlichen Handlungen und Entscheidungen zu reflektieren.
Der erste Satz „Haus, ich verkaufe dich.“ führt in den genialen Dialog der namenlos bleibenden Erzählerin mit dem Gebäude, das einen großen Teil ihrer eigenen und der deutsch-deutschen Geschichte „miterlebt“ hat. Kurz vor dem - nach langem Überlegen erfolgenden - Verkauf des Hauses, das der inzwischen aufgelösten Familie als geliebtes Feriendomizil diente, reflektiert die Frau ihr Leben, ihre Beziehungen und deren Scheitern und ihr Eindringen als „Fremde“ in die ehemals ostdeutsche Datschen-Kolonie. Besonders sympathisch sind die Szenen, in denen die beiden polnischen Alleskönner zu ganz praktischen Helfern bei der Bewältigung des Abschieds werden.
Das wunderschöne Cover des Buchs nimmt das Zur-Ruhe-Kommen der Hauptfigur vor ihrem neuerlichen Aufbruch vorweg.
Der erste Satz „Haus, ich verkaufe dich.“ führt in den genialen Dialog der namenlos bleibenden Erzählerin mit dem Gebäude, das einen großen Teil ihrer eigenen und der deutsch-deutschen Geschichte „miterlebt“ hat. Kurz vor dem - nach langem Überlegen erfolgenden - Verkauf des Hauses, das der inzwischen aufgelösten Familie als geliebtes Feriendomizil diente, reflektiert die Frau ihr Leben, ihre Beziehungen und deren Scheitern und ihr Eindringen als „Fremde“ in die ehemals ostdeutsche Datschen-Kolonie. Besonders sympathisch sind die Szenen, in denen die beiden polnischen Alleskönner zu ganz praktischen Helfern bei der Bewältigung des Abschieds werden.
Das wunderschöne Cover des Buchs nimmt das Zur-Ruhe-Kommen der Hauptfigur vor ihrem neuerlichen Aufbruch vorweg.